Ein großes Anliegen der FWG bleibt die hausärztliche Versorgung. Die Fraktion bekräftigte ihre Unterstützung für das Hausarztzentrum, dessen Praxiserweiterung durch die Marktgemeinde finanziell gefördert wurde. „Damit wurde ein wichtiges Signal gesetzt – für die medizinische Versorgung und das Vertrauen in die Zukunft unserer Gemeinde“, betonte Pascal Möller, Vorsitzender der FWG. Auch wenn die Kommune auf den laufenden Praxisbetrieb keinen direkten Einfluss habe, stehe die FWG im engen Austausch mit den Verantwortlichen. „Wir begleiten die Lösungswege, die von den Ärzten und Trägern angestoßen werden, und unterstützen nach Kräften“, sagte Heiko Mähler, Vorsitzender der Gemeindevertretung und Ortsvorsteher von Eiterfeld.
Ein Kernanliegen der FWG ist die Ausweisung neuer Bauplätze. In mehreren Ortsteilen, insbesondere in den größeren Dörfern, gibt es derzeit keine gemeindlichen Baugrundstücke. „Das müssen wir ändern, wenn Eiterfeld weiter attraktiv bleiben soll, gerade für junge Familien“, so die FWG. „Eiterfeld hat sehr gute Verbindungen und beste Voraussetzungen, um gesund zu wachsen“, betonte die Fraktion.
Auch beim Thema Gemeindestraßen ist Bewegung erkennbar: Auf Antrag der FWG wurde ein Ingenieurbüro beauftragt, den Zustand der Straßen und Brückenbauwerke zu erfassen und Prioritäten für Sanierungen festzulegen. Das Auswertungsergebnis liegt nun vor und dient als Investitionsfahrplan für die kommenden Jahre. „So schaffen wir Transparenz und können gezielt handeln, statt nur zu reagieren“, erklärte Fraktionsvorsitzender Möller.
Ein weiterer Schwerpunkt war die digitale Infrastruktur. Die FWG fordert, die digitale Vernetzung zwischen Behörden konsequent voranzutreiben – auch über die Grenzen der Gemeinde hinaus. Auf Antrag der Fraktion wurde bereits eine IT-Stelle in der Verwaltung geschaffen. „Digitalisierung ist kein Zukunftsthema mehr, sondern tägliche Aufgabe. Sie muss den Bürgern spürbar zugutekommen“, hieß es beim Bürgerdialog.
Zum Abschluss betonte die FWG, dass sie für eine sachliche, ehrliche und bürgernahe Gemeindepolitik steht „Wir machen keine Versprechen, die wir nicht halten können. Uns geht es darum, was Eiterfeld wirklich weiterbringt - mit Verlässlichkeit, einem offenen Ohr für die Bürger und einem starken Wir-Gefühl.“ Die Fraktion sprach sich zudem für einen respektvollen, harmonischen Umgang innerhalb der Verwaltung und den gemeindlichen Gremien aus. Angesichts zahlreicher personeller Veränderungen in Verwaltung und den Außenstellen in den vergangenen Monaten sei es nun wichtig, wieder in ruhige und stabile Fahrwasser zu gelangen. Eine klare Haltung zeigte die FWG auch gegenüber politischen Extremen: Man stehe für eine sachliche Mitte und für kommunale Themen, die das Leben der Menschen in Eiterfeld unmittelbar betreffen.
