Unter den festlichen Klängen des Bläsercorps der JGV Rhön-Vogelsberg und des Parforcehorn-Corps Hoher Vogelsberg entstand eine eindrucksvolle Atmosphäre, die die enge Verbindung von Jagd, Natur und Glauben spürbar machte. Der feierliche Gottesdienst wurde von Ehrendomkapitular Stadtpfarrer Stefan Buß zelebriert, der in seiner Predigt die Bedeutung des heiligen Hubertus und seiner Botschaft – Achtung vor der Schöpfung und verantwortungsvolles Handeln – in den Mittelpunkt stellte.
Ein Höhepunkt des Abends war der Jägerschlag, bei dem die Absolventinnen und Absolventen des jüngsten Jungjägerkurses offiziell in die Gemeinschaft der Jägerinnen und Jäger aufgenommen wurden. Mit dem traditionellen Schlag auf die Schulter, begleitet von den Worten „Waidmannsheil“, endete für sie eine intensive Ausbildungszeit – und begann zugleich ein neues Kapitel in ihrer jagdlichen Laufbahn.
„Die Hubertusmesse ist für uns jedes Jahr ein Moment der Besinnung und des Stolzes“, sagte Dr. Rudolf Leinweber, Vorsitzender der JGV Rhön-Vogelsberg und Vizepräsident des Hessischen Landesjagdverbandes. „Sie erinnert uns daran, dass Jagd nicht nur Handwerk, sondern auch Haltung ist – getragen von Respekt, Maß und Verantwortung.“
Viele Gäste – darunter aktive Jägerinnen und Jäger, Angehörige, Musikfreunde und Interessierte – nutzten die Gelegenheit, an diesem stimmungsvollen Abend teilzunehmen und die besondere Tradition zu erleben, die weit über Fulda hinaus Bedeutung hat.
Mit dem Verklingen der letzten Hörnerklänge endete eine bewegende Hubertusmesse, die eindrucksvoll zeigte, wie lebendig und wertschätzend die Jagdkultur in der Region gepflegt wird.
