Bernd Neuendorf sagt: „Wir haben die zurückliegende Legislaturperiode genutzt und den DFB in jeglicher Hinsicht stabilisiert und konsolidiert - atmosphärisch, finanziell, inhaltlich, sportlich. Der DFB hat seine Reputation wiederhergestellt. Er ist wieder ein verlässlicher Partner. Für die DFL, für unsere Landesverbände, für die Politik, die internationalen Verbände und unsere Partner. Wir stehen wieder für solides Arbeiten, für einen klaren Weg. Wir können stolz sein auf das, was wir gemeinsam im DFB und im deutschen Fußball erreicht haben. Erst recht im Jubiläumsjahr unseres Verbandes. Aber wir dürfen nicht zufrieden sein, nicht anspruchslos. Und wir wollen nicht nur verwalten, sondern gestalten. Ein DFB-Präsidium wird nämlich nicht für das gewählt, was in der Vergangenheit geleistet wurde. Es wird vor allem gewählt für das, was es an Zukunftsperspektiven aufzeigt, für das, was wir vorhaben. Hierfür haben wir vor Kurzem die DFB-Strategie 2030 beschlossen - als erste Gesamtstrategie für den DFB. Wir werden sie konsequent umsetzen und unser Handeln daran ausrichten.“
Mit der Wiederwahl setzt Bernd Neuendorf seine Präsidentschaft fort, die mit seiner Wahl am 11. März 2022 im Rahmen des 44. Ordentlichen Bundestags in Bonn begonnen hatte. Zuvor war Neuendorf Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) und Vizepräsident des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) gewesen. Neuendorf ist der 14. Präsident in der Geschichte des DFB. Für den deutschen Fußball sitzt er als Vertreter der Europäischen Fußball-Union (UEFA) im Council des Fußball-Weltverbandes FIFA.
Sinning schlägt Raml denkbar knapp
Silke Sinning, Präsidentin des Hessischen Fußballverbandes, war darüber hinaus mit ihrer Kampfkandidatur um einen der Vizepräsidenten-Posten erfolgreich und setzte sich gegen Silke Raml durch: Die 56-Jährige aus Nordhessen holte 124 Stimmen, ihre Gegnerin aus Bayern 113 Stimmen.
Neuer Markenauftritt für den DFB
Im Jahr seines 125-jährigen Bestehens präsentiert sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) außerdem mit einem umfassend erneuerten Markenauftritt. Zum ersten DFB-Bundestag am DFB-Campus in Frankfurt am Main wird nicht nur das neue Logo vorgestellt, sondern ein ganzheitliches Rebranding.
Im Zentrum des neuen Markenbildes steht das modernisierte Logo, das symbolisch die drei zentralen Säulen der Verbandsarbeit aufgreift und vereint: Organisation, Gesellschaft und Sport. Diese Elemente spiegeln die Werte des deutschen Fußballs und des DFB wider. Dr. Holger Blask, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFB GmbH & Co. KG, sagt: "Mit der Erneuerung seiner Dachmarke setzt der Deutsche Fußball-Bund ein sichtbares Zeichen für seine strategische Weiterentwicklung. Im Jubiläumsjahr blickt der Verband nicht nur auf eine traditionsreiche Geschichte zurück, sondern richtet den Blick bewusst nach vorn: Der neue Markenauftritt steht für Klarheit, Innovationskraft und Modernität. Er spiegelt die Vielfalt des deutschen Fußballs wider - von der Basis bis zur Spitze, von den Nationalmannschaften bis zum Amateurbereich."
