Lokales FD 02.11.2025

Demokratie mitgestalten: (Bar)-Camp geht in die zweite Runde

Fulda (hl) – Im Fuldaer Konzeptkaufhaus Karl fand am Samstag zum zweiten Mal das Demokratie (Bar-)Camp statt. Der Fokus in diesem Jahr lag besonders auf der stärkeren Vernetzung der demokratischen Kräfte und der Einbindung jüngerer Menschen.

Foto: Helena Lohse

Die Teilnehmer wurden zunächst von Hannes Spicker und Christian Schwappach vom Verein Menschen und Medien begrüßt. Sie erklärten für all diejenigen, die zum ersten Mal dabei waren, wie das Prinzip des Barcamps funktioniert. In verschiedenen Sessions, wobei eine Session ungefähr 45 Minuten lang ist, können sich die Interessenten in einem Raum zusammenfinden und sich über die verschiedensten Projekte und Themen austauschen.

„Alleine sind unsere Möglichkeiten begrenzt, wenn wir aber alle gemeinsam und miteinander arbeiten, kann Großes entstehen“, erklärte Spicker in seiner Begrüßungsrede. Katharina Meyer, ebenfalls ein Mitglied des Orga-Teams für das Barcamp, schloss sich diesen Worten an und startete die Veranstaltung mit einem Kennlernspiel. Alle Teilnehmer sollten einen anderen oder eine andere im Raum finden, der oder die mindestens eine Sache mit ihnen gemeinsam hatte. So entstanden erste Gespräche und es wurde sich untereinander vernetzt.  Anschließend erzählte Joris Kern, der extra aus Berlin angereist war, warum Demokratie besonders heutzutage so wichtig und dass gerade der Austausch zwischen den Menschen jeden Alters wichtig sei. Das Barcamp sollte allen Teilnehmenden Raum für Diskussion, Organisation, Austausch und Mitmachen geben.

Die Veranstaltung wurde vom Verein Menschen und Medien in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Fulda organisiert und im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie Leben“ gefördert und war daher auch für alle Teilnehmer kostenfrei.

Zweites Demokratie (Bar)-Camp. Fotos: Helena Lohse