„Jetzt müssen wir gucken, dass wir zuhause gegen Ochsenhausen gewinnen“, war der erste Impuls, den Maberzells Präsident Stefan Frauenholz nach der Niederlage unter der Woche in Bergneustadt gab: Die Playoff-Ränge sind für den TTC zwei Punkte in die Ferne gerückt, weil auch Saarbrücken und Düsseldorf ihre Aufgaben zuletzt gemeistert hatten und sich keine Blöße gaben. Die Osthessen liegen mit 8:6 Zählern auf Platz fünf – und jetzt kommt der nächste direkte Konkurrent: Ochsenhausen steht mit 6:6 Punkten aktuell auf dem sechsten Rang.
Eine weitere Niederlage in dieser Woche dürfen sich die Osthessen gegen die Oberschwaben also nicht erlauben – allerdings soll es das gleiche Personal richten: Nur Jonathan Groth holte in Bergneustadt einen Punkt, Cheng-Jui Kao war noch nicht gänzlich fit. Ochsenhausen hingegen hatte knapp drei Wochen Pause nach dem 3:0-Sieg gegen Bad Homburg, und will nun seinerseits in Fulda den Kampf um die Playoffs richtig spannend machen. „Es wird spannend sein, ob Togami mitkommt. Er war bisher zweimal dabei und zweimal haben sie gewonnen“, weiß Frauenholz. Der Japaner Shunsuke Togami steht auf Platz 20 der Weltrangliste, kurz vor den Maberzellern Groth und Ovtcharov. Er wirkte gegen Grenzau und Spitzenreiter Bremen mit, gewann dabei alle seine vier Einzel, und hatte damit auch großen Anteil an der einzigen Niederlage des SV Werder bisher. Darüber hinaus muss Maberzell auf den Nachwuchs-Rumänen Iulian Chirita aufpassen, der 5:2 in dieser Saison steht. Sollte Togami mit nach Fulda kommen, steht fest: „Er kann zwei Punkte holen – dann müssten wir die anderen Spiele alle gewinnen“, so Frauenholz.
Die Stadt Fulda hat sich das Heimspiel der Maberzeller gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Ochsenhausen ebenfalls ausgeguckt: Ab 16.30 Uhr wird das Deutsch-Amerikanische Sportzentrum offiziell wiedereröffnet, und damit auch die neue Hubtex-Arena, in der es regelmäßig Weltklasse-Tischtennis zu sehen gibt. Der TTC Maberzell will natürlich sportlich einen Sieg zum Anlass beitragen.
