Dabei war für alle Anwesenden und jeden Musikgeschmack die passende Musik dabei: Von Klassik, über Poetry bis Adele, Michael Jackson oder Alicia Keys – eine bunte Mischung verschiedenster Stücke, präsentiert durch abwechslungsreiche Solos, Duos oder Trios innerhalb der Band begleitete die Zuschauenden über den gesamten Abend. Die Band zeigte dabei ihr Können, ihre Leidenschaft und ihre Kreativität. So waren Mark Kantorovic am Klavier, Tetiana Muchychka mit dem Akkordeon, mit ihrer Violine Terese Pletkute-Dong und Marie Wettels, die das Publikum mit ihrem Gesang verzauberte, dabei.
Sven Garrecht moderierte locker und humorvoll das Programm: „Ich habe das Gefühl, so voll, wie dieses Jahr war es noch nie“, freute er sich. „Wir sind immer dankbar und freuen uns, hier spielen zu dürfen und für eine Stiftung zu spielen, die versucht, die Welt ein Stück besser zu machen.“ Die Künstlerinnen und Künstler des Abends hätten alle an der Folkwang Universität der Künste in Essen studiert, sich dort kennengelernt und jeweils zahlreiche Wettbewerbe und Auszeichnungen gewonnen sowie bereits eigene Alben aufgenommen.
Die Schirmherrin der Veranstaltung, Landtagsabgeordnete Tanja Hartdegen (SPD), blickte vorfreudig auf den Abend: „Dieses Benefizkonzert ist nicht nur ein musikalischer Höhepunkt – es ist auch ein starkes Zeichen für Mitmenschlichkeit, Solidarität und gelebte Verantwortung.“ So könnten die Gäste ein „einzigartiges Crossover auf höchstem Niveau erleben.“ Jedoch seien sie auch hier, um etwas zu bewegen: „Wir wollen die Kinder in Afrika oder Südamerika unterstützen, die unsere Hilfe dringend brauchen.“ Die Stiftung leiste seit der Gründung 2009 „beeindruckende Arbeit“ bei der Versorgung von Kindern in armen Ländern mit Nahrung, Medizin und Bildung: „Aus ihrem persönlichen Schicksal ist eine Organisation entstanden, die Hoffnung spendet, Zukunft sichert und vor allem, denjenigen eine Stimme gibt, die sonst oft ungehört bleiben, nämlich Kinder in armen Ländern.“ Zudem richtete Hartdegen ihr Lob an die Band: „Sie alle treten hier auf, weil sie überzeugt sind: Musik kann Brücken bauen, Musik kann bewegen, Musik kann Solidarität ausdrücken.“ Zuletzt appellierte sie, dass die Anwesenden „gemeinsam zeigen sollen, dass Hilfe nicht an Grenzen Halt macht und, dass wir die Kraft haben, etwas zu verändern“.
