Schwimmen 12.11.2025

Abzeichen im Sportbad Ziehers – RhönEnergie übernimmt Kosten

Fulda (pm/sim) – Schwimmen können – das rettet Leben. Und zwar das eigene genauso wie das von anderen. Deshalb unterstützt die RhönEnergie Gruppe, die mehrere Frei- und Hallenbäder in der Region betreibt, das Schwimmenlernen. Und sie unterstützt das Absolvieren von Schwimmabzeichen: Am Sonntag übernimmt die RhönEnergie die Kosten für die Abzeichen. Lediglich der Eintritt ins Schwimmbad ist selbst zu zahlen. Die Aktion im Sportbad Ziehers läuft von 13 bis 16 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Sonntag, 16. November, werden sich viele junge Schwimmer mit ihre Eltern über ihren Erfolg freuen. Fotos: RhönEnergie/Carina Jirsch

Prüfer der DLRG und der RhönEnergie Gruppen nehmen die Schwimmabzeichen ab.

Am Schwimmabzeichentag wird wieder eine besondere Atmosphäre im Sportbad Ziehers herrschen.

Die Prüfungen und die Urkunden sind am nächsten Sonntag für die Kinder und Jugendlichen gratis.

Die Aktion steht unter dem Titel „swim4you 2025 – Sicher schwimmen lernen!“. In Kooperation mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) läuft die Initiative nun bereits im fünften Jahr und es erlernten bereits mehr als 1500 Kinder das Schwimmen. Die DLRG und die Bäder-Betriebs-Gesellschaft (BBG) nehmen die Schwimmabzeichen vom Seepferdchen bis Silber ab. Abzeichen und Urkunde gibt es kostenfrei – die RhönEnergie Gruppe spendiert beides.

Hintergrund Schwimmkurse während der Coronajahre ausgefallen

Die Aktion swim4you wurde im Jahr 2021 während der Corona-Pandemie gestartet. Sie war eine Reaktion darauf, dass während der Pandemie die meisten Schwimmkurse ausfielen. RhönEnergie und DLRG wollten ein Zeichen für das Schwimmenlernen setzen. Seitdem gibt es jedes Jahr den Schwimmabzeichentag, der Kindern und Jugendlichen ermöglichen soll, mit wenig Aufwand ihre Schwimmkompetenz unter Beweis zu stellen. Für die RhönEnergie Gruppe ist das ein wichtiger Termin, sagt Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung: „Wir führen die Aktion in diesem Jahr fort, weil es auch aktuell einen hohen Bedarf an Schwimm-Kursen gibt. Noch immer ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die sicher schwimmen können, deutlich geringer als vor der Pandemie. Darum engagieren wir uns auch weiterhin, dass mehr Kinder schwimmen lernen.“

Zahlen belegen, dass die Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Jahren kontinuierlich abgenommen haben: Nach Umfragen der DLRG geht die Schwimmfähigkeit von Kindern stark zurück. Demnach konnten im Jahr 2022 rund 20 Prozent der Grundschulkinder nicht schwimmen – eine deutliche Verschlechterung im Vergleich zu früher. 2017 waren es noch etwa zehn Prozent. Ein großer Teil der Grundschüler (58 Prozent laut DLRG) ist am Ende der Grundschule kein sicherer Schwimmer.

Seepferdchen heißt nicht, dass das Kind schwimmen kann

Die Schwimmabzeichen wurden vor einigen Jahren vereinheitlicht; den Unterschied zwischen Jugendschwimmabzeichen und allgemeinem Schwimmabzeichen gibt es nicht mehr, und die Anforderungen für die Prüfungen wurden angepasst. Trotzdem gilt nach wie vor: Das Seepferdchen deckt nur die Grundlagen ab, damit Kinder die Basis des Schwimmens erlernen können – es ist keine Bestätigung für sicheres Schwimmen. Schwimmkompetenz beginnt tatsächlich erst mit dem Schwimmabzeichen Bronze, früher bekannt als „Freischwimmer“.