Die Marschroute war klar: „Wir wollen unseren jüngeren Spielern, die U16 und U15 sind, viel Spielzeit geben, dass wir darauf in den nächsten Jahren aufbauen können“, sagte Trainer David Horvath, der das Team etwas „mischen“ wolle und auch ab und an auf die alten Hasen zurückgreifen kann. Diesmal kamen die 2007er Johanne Licht und Baris Demir sowie die 2009er Orkun Demir und Niklas Atzert zum Einsatz, dazu Konrad Kreß (Jahrgang 2010). „Sie hatten ihre guten Phasen, haben auch Tore gemacht“, konnte Horvath nicht unzufrieden sein, sagte aber auch: „Friedberg war klar besser“.
Zu Beginn kamen die Fuldaer Wasserfreunde gehörig unter die Räder und lagen zunächst mit 0:7, und im zweiten Viertel dann zwischenzeitlich mit 1:10 hinten. „Wir haben nicht gut angefangen“, ärgerte sich der Trainer. Doch dann folgten einige schöne Tore der Fuldaer, die sich so langsam einspielten. Was ein kleiner Stimmungskiller war, waren die vielen Fünfmeter, die zu Toren der Friedberger führten. Aufgrund einer neuen Regel werden diese nun öfter gepfiffen, stellte Horvath fest: „Das hat das Spiel etwas kaputt gemacht – aber wir waren zu oft hinten dran, und nach den Regeln waren es dann auch Fünfmeter“.
Nun heißt es für die Fuldaer, sich auf das erste Heimspiel der Zweitliga-Runde vorzubereiten, das am 13. Dezember gegen Nürnberg steigt. Nicht mit dabei ist erstmal Hamza Mohamed – er fehlt verletzungsbedingt wohl bis Ende 2025, gab der Trainer an.
Fulda: Licht; C. Möller (3), J. Möller, Kreß (1), Atzert (1), Bary, Koch, Horvath, Hartung (3), O. Demir, B. Demir, Jestädt, Bech (1).
