Der Erfahrungsbericht von Schülerpraktikant Manuel:
Am Donnerstag haben wir das erste Mal an einem Boxtraining teilgenommen. Wir waren bei Kickboxweltmeister Sergej Braun, in Brauns Gym in Fulda-Kohlhaus und es war ein gutes und zugleich anstrengendes Erlebnis, was wir nicht so schnell vergessen werden.
Wir durften bei einer Gruppe mittrainieren, doch die anderen hatten schon mit dem Training angefangen. Deswegen haben wir uns schnell umgezogen, aber trotzdem kamen wir, mit ein paar Minuten Verspätung dazu. Als Strafe dafür sollten wir direkt 60 Liegestütze machen. Nachdem diese erledigt waren, konnten wir endlich zur Gruppe dazu stoßen. Zunächst haben wir erstmal ein paar Übungen mit einem Partner zum Aufwärmen gemacht. Dabei mussten wir Aufgaben für Leichtfüßig- und Schnelligkeit machen. Nach jeder Runde haben wir den Partner gewechselt und nach jeder zweiten Runde sollten wir eine neue Übung machen.
Bei der nächsten Übung ging es darum, den Partner hochzuheben und sich nicht selbst dabei hochheben zu lassen. Diese Übung war ziemlich schwer, weil man daran schon die körperlichen Unterschiede gemerkt hatte. Nachdem auch diese Übung erledigt war, durften wir uns Boxhandschuhe nehmen. Wir haben mit dem Pratzentraining begonnen und wir haben wieder mit einem Partner trainiert. Einer hielt die Hände hoch und der andere musste dagegen boxen. Auf Kommando musste der, der die Hände oben hatte, sie an den Bauch halten und der Schläger musste drauf schlagen. Danach wurde getauscht. Nach einer gewissen Zeit ging auch der Partnerwechsel wieder los. Schon nach diesen Übungen habe ich gemerkt, dass man was gemacht hatte und der Schweiß tropfte mir von den Haaren herunter. Anschließend gingen wir an den Boxsack und sollten daran wieder ein paar sehr anstrengende Aufgaben machen – auch die hatten es echt wieder in sich. Nach Einer gewissen Zeit haben wir uns dann zum Abschluss in einen Kreis gesetzt und nochmal über 100 Sit-Ups gemacht. Das war sehr anstrengend und es hat danach in den Bauchmuskeln gebrannt.
Danach war das Training schon vorbei. Sergej hatte sich gefreut, dass wir da waren und es auch durchgezogen haben, weil es kein Zuckerschlecken ist. Insgesamt hat mir das Training sehr viel Spaß gemacht, trotz der hohen Anstrengung. Aber das ist nun mal Sport. Ich habe großen Respekt vor denen, die das öfters machen, denn am Tag danach hatte ich ein bisschen Muskelkater.
Der Erfahrungsbericht von Schülerpraktikant Marlon:
Wir freuten uns, eine Stunde mittrainieren zu dürfen, aber wussten nicht was genau auf uns zu kommt. Da wir fünf Minuten zu spät kamen, mussten wir im Auftrag von Sergej Braun 60 Liegestütze als Bestrafung machen. Das war schon zum Anfang eine Herausforderung. Danach mussten wir mit anderen Leuten, die sich beim Boxtraining angemeldet haben und schon länger dort trainieren ein paar Aufwärmübungen machen, wie zum Beispiel versuchen den Oberschenkel des anderen zu berühren oder ihn hochzuheben, sodass der Partner für eine kurze Zeit mit beiden Füßen in der Luft ist.
Im Anschluss ging es mit den Boxhandschuhen weiter. Wir machten wieder mit einem Partner Übungen, wie zum Beispiel gegen die an verschiedene Stellen gehaltenen Hände des jeweiligen Partners boxen. Danach ging es an die Boxsäcke, was durch die schnellen Bewegungen auch nochmal ein riesiger Kraftaufwand war. An dem Boxsack durften wir uns aber aussuchen, ob wir boxen oder einen Kick mit dem Bein machen. Zwischendurch mussten wir alle auf Anforderung von dem Coach auch eine Minute lang Liegestütze machen, welche natürlich enorm Kraft kosteten.
Am Ende sollten wir nochmal alle eine Menge von Situps machen. Nach diesen verschiedenen Übungen waren wir und die anderen fix und fertig und hatten keine Kraft mehr. Daran sieht man, wie anstrengend boxen sein kann. So ein Training bietet Sergej Braun jeden Tag an und wenn man will, kann man sogar zweimal am Tag hingehen, um abends nochmal einen Trainingskampf zu bestreiten.
Ich fand es äußerst anstrengend im Vergleich zu anderen Sportarten, da man sehr viel Ausdauer und Kraft braucht. Zudem kommt man auch noch schnell ins Schwitzen. Ich habe selten so stark geschwitzt und das in nur einer Stunde. Vor allem die kleinen schnellen Bewegungen, die man über mehrere Minuten durchhalten muss, machen diesen Sport so unfassbar anstrengend. Doch am Ende war es trotzdem eine coole und spannende Erfahrung.
