Ringen 20.05.2025

Zweiter Fuldaer Wild Division Cup – Frischauf holt Platz eins – Fotos

Fulda (jah) – Im vergangenen Jahr richtete die Ringerabteilung von Frischauf Fulda zum ersten Mal den Wild Division Cup Fulda aus – mit durchweg positiver Resonanz, sodass der Verein um Abteilungsleiter Dschamal Veliev am vergangenen Sonntag zur zweiten Auflage einlud. Nach dem zweiten Platz in der Vereinswertung bei der Premiere konnte sich die SGF diesmal sogar die Krone aufsetzen. Einen kleinen Wermutstropfen gab es dennoch.

Foto: Manfred Völler

Bei der Erstaustragung konnte Frischauf als Ausrichter 16 Vereine begrüßen, diesmal waren es sogar 43. 221 Kämpfer traten in der Fuldaer Heinrich-Gellings-Halle in fünf verschiedenen Altersklassen (U10, U12, U14, U17, U20) an. Und Frischauf als Ausrichter dominierte hier: Vor der TSG Hofgeismar und dem RSC Fulda auf den Plätzen zwei und drei setzte sich die SGF als erfolgreichster Verein die Krone auf. In der U10 (30 Kilogramm) überzeugte erneut Vorjahressieger Leon Shebelyan. „Er war auch verdient der technisch beste Ringer“, freute sich Dschamal Veliev, der auch ansonsten sehr zufrieden mit der Veranstaltung war: „Wir haben von allen Seiten auf allen Kanälen durchweg positives Feedback bekommen, sowohl von den anderen Vereinen, als auch von den Ringrichtern und dem Verband.“

Generell reisten nicht nur Ringer aus ganz Deutschland zum Wild Division Cup, mit Watson Sports Rotterdam aus den Niederladen und Atlant Ukraine waren sogar zwei internationale Gastvereine in der Barockstadt zu Gast. Neben Shebelyan überzeugte in der U10 außerdem noch Leonhard Moore und verwies die Konkurrenz auf die Plätze. In der U14 (52 Kilogramm) setzte sich Mihail Thomas gegen sieben weitere Konkurrenten durch, in der ältesten Altersklasse (U20, 72 Kilogramm) krönte sich Viktor Buckmaier zum Champion. „Die Sieger bei der U17 und U20 bekamen außerdem nochmal extra designte T-Shirts“, erklärte Veliev, der so auf ein rundherum gelungenes Event zurückblicken konnte – wenn es im Vorfeld nicht das ein oder andere Problem bei den Anmeldungen gegeben hätte. „Die Zahl von 221 Teilnehmern ist natürlich schön. Wir hatten allerdings knapp 280 Meldungen, also entsprechend viele Absagen. Natürlich kann immer mal etwas dazwischenkommen“, zeigt Veliev allerdings auch Verständnis und nennt ein Beispiel: „Ein Verein aus Holland beispielsweise wäre mit sieben Teilnehmern angereist, die standen am Wettkampftag allerdings vor einem kaputten Bus.“

Dennoch spiele der Verein mit dem Gedanken, den Anmeldeprozess für den Wild Division Cup im kommenden Jahr anzupassen. „Das ist durchaus eine Überlegung wert. Wir müssen teilweise Vereinen absagen, die eine sehr weite Anreise haben und die wir auch sehr gerne hier bei uns begrüßen würden, weil die Teilnehmerlisten schon voll sind, dann aber andere Vereine aus der näheren Umgebung einfach gar nicht kommen oder nur mit wesentlich wenigen Teilnehmern, als sie angemeldet haben.“ Die gute Stimmung vermiesen lassen wollte sich Veliev deswegen aber nicht, der sich abschließend nochmal bei allen Helferinnen und Helfern bedankte. „Ein besonderer Dank geht nochmal an Omid Safawi und Tom Sperling, der bei uns seit März Trainer ist und früher unter anderem in der Nationalmannschaft gerungen hat. Sie haben nochmal frischen Wind reingebracht bei uns.“