Bis zu 15 junge Menschen aus aller Welt finden im Rahmen des Projekts jährlich in Fulda nicht nur ein Zuhause, sondern auch berufliche Orientierung, Ausbildungsperspektiven und eine echte Chance auf gesellschaftliche Teilhabe. WeltRaum Frauenberg ist dabei weit mehr als ein kurzfristiges Integrationsprogramm: Es verfolgt eine langfristige Strategie zur Fachkräftesicherung in der Region – mit dem klaren Ziel, internationale Nachwuchskräfte dauerhaft in die Bürgerschaft Fuldas zu integrieren.
Besonders prägend ist das erste Jahr des Projekts, das auf dem Frauenberg beginnt – einem Ort, der nicht nur geografisch einen weiten Blick über Fulda ermöglicht, sondern auch symbolisch für Orientierung und Aufbruch steht. Während der Orientierungsphase bietet der Frauenberg internationalen Freiwilligen einen geschützten Raum, um anzukommen, Gemeinschaft zu erleben und Perspektiven zu entwickeln. Das Projekt ist in fünf Phasen gegliedert: vom Ankommen in Fulda über das Leben und Miteinander auf dem Frauenberg, bis hin zur beruflichen Orientierung und dem Start in den individuellen Karriereweg. Der Übergang in eine Ausbildung wird dabei gezielt vorbereitet und eng begleitet.
Die bisherigen Erfahrungen belegen den Erfolg des Ansatzes: Bereits 14 junge Menschen aus Ländern wie Indien, Uganda, Mexiko, Brasilien, Algerien und Argentinien haben durch das Programm ihren Weg in eine Ausbildung in Fulda gefunden – ein starkes Signal für die Wirksamkeit gezielter Integrations- und Qualifizierungsmaßnahmen.
Doch WeltRaum Frauenberg ist mehr als ein Wohnangebot. Sprachförderung, kulturelle Begegnungen, soziale Begleitung und die enge Einbindung in das Netzwerk von antonius bilden das Fundament für nachhaltige Integration. Die Teilnehmenden werden beim Spracherwerb, bei der beruflichen Orientierung und der Suche nach einem Ausbildungsplatz individuell begleitet. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung interkultureller Kompetenzen und einer engen Vernetzung mit regionalen Partnern und Betrieben.
