Donnerstag, 19.23 Uhr: Der neue Papst steht auf dem Balkon, die Menge auf dem Petersplatz jubelt ihm zu. „Der Friede sei mit Euch“, spricht Leo, der XIV. zur Menge.
Donnerstag, 19.20 Uhr: Es ist der erste US-amerikanische Papst und alle Experten sind überrascht.
Donnerstag, 19.14 Uhr: Habemus Papam, wir haben einen neuen Papst. Leo, der 14. ist Amerikaner. Er hieß bislang Robert F. Prevost Osa und ist 69 Jahre alt
Donnerstag, 18.13 Uhr: Weißer Rauch ist zu sehen und die Glocken läuten. Es gibt einen neuen Papst. Die Menschen auf dem Petersplatz jubeln und warten nun gespannt auf die Verkündung, wen aus ihren Reihen die Kardinäle zum neuen Papst gewählt haben.
Donnerstag, 11.52 Uhr: Wieder schwarzer Rauch über der Sixtinischen Kapelle. Damit waren der zweite und dritter Wahlgang auch erfolglos. Das Warten auf den neuen Papst geht weiter. Rund 12.000 Besucher stehen vor dem Petersdom, gestern Abend waren es rund 45.000. heute Nachmittag gibt es zwei weitere Wahlgänge.
Donnerstag, 9.30 Uhr: Der zweite Wahlgang müsste jetzt laufen. Bis zur vier Wahlgänge sind heute angesetzt. Gegen 10.30 Uhr könnte es das nächste Rauchzeichen geben. Es gibt dann aber nur ein weißes Rauchzeichen. Sollte der zweite Wahlgang nicht erfolgreich sein, gibt es sofort einen dritten. Danach gibt es in jedem Fall weißen oder schwarzen Rauch.
Mittwoch, 21.02 Uhr: Ungewöhnlich: Drei Stunden dauerte es, bis nach dem ersten Wahlgang Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle kam – fast schon in der Dunkelheit: Dann aber war Rauch zu sehen, und nach dem Ende des ersten Wahlgangs war dieser schwarz. Das bedeutet: Der erst Wahlgang brachte keinen neuen Papst hervor. Die 133 Kardinäle konnten sich noch nicht einigen. Mehrere tausend Menschen hatten in Rom am Petersplatz vergebens auf weißen Rauch gewartet. Am Donnerstag werden die Kardinäle erneut zusammenkommen. Für 10.30 Uhr ist am Donnerstag das zweite Rauchzeichen angesetzt – aber nur bei erfolgreicher Wahl.
Ursprungsmeldung: Zum Papst gewählt werden kann in der Theorie jeder katholisch getaufte Mann, der über 35 Jahre alt ist und nicht verheiratet. Im Vorfeld kursierten mehrere Kardinäle als mögliche Kandidaten in den Medien, von Vertrauten des früheren Papstes bis hin zu Kritikern. Zur Wahl berechtigt sind alle Kardinäle, die zum Zeitpunkt des Todes des bisherigen Kirchenoberhaupts noch keine 80 Jahre alt sind. Dieses Mal sind es 133 Männer. Die Wahl selbst findet hinter den verschlossenen Türen der Sixtinischen Kapelle statt. Wenn ein Kandidat eine Zweidrittelmehrheit erreicht, steigt weißer Rauch vom Schornstein der Kapelle auf. Gibt es keine solche Mehrheit, ist nach dem Wahlgang schwarzer Rauch zu sehen.
Papst Franziskus wurde 2013 zum 266. Bischof von Rom gewählt. Damals hatten 115 Kardinäle teilgenommen. Bereits am zweiten Wahltag erhielt er im fünften Wahlgang die notwendige Zweidrittelmehrheit. Er war als Argentinier der erste Papst, der nicht in Europa geboren wurde. Franziskus hatte während seiner Amtszeit einige Reformen in der katholischen Kirche unterstützt und hatte sich unter anderem für den Klimaschutz weltweit eingesetzt.
