„Das war schon ganz schön Arbeit, der Platz ließ keine große fußballerische Kost zu – und mit Fußball hatte es ehrlicherweise auch nicht viel zu tun“, sagte Gäste-Trainer Andreas Herzberg, dessen Team die kleine Erfolgswelle weiter reitet und nun eine komfortable Ausgangslage hat: „Wir schauen am Wochenende, wie sich die Situation entwickelt“, blickte der Coach auf das spielfreie Wochenende voraus: „Gott sei Dank sind wir aber in der Lage, dass wir es noch selbst bestimmen können, wir wollen nicht am letzten Spieltag noch auf andere Plätze schauen müssen“.
Der künftige Hünfelder Bartosz Witkowski schoss die SG Eiterfeld/Leimbach in Kirchheim zeitig in Führung, als Aulatal den Ball nach einem Abschlag von Keeper Lepper gerade in der Vorwärtsbewegung verloren hatte. Zu diesem Zeitpunkt ging das in Ordnung, nach und nach kam die SGA dann aber besser ins Spiel und sorgte für verteilte Spielanteile. Zum Torerfolg kam Aulatal, das abermals ersatzgeschwächt war, zwar nicht, zeigte aber, dass trotz Abstieg noch das eine oder andere Erfolgserlebnis eingefahren werden soll.
Im zweiten Durchgang hatten es sich die Gäste dann zunächst selbst zuzuschreiben, dass der Sack nicht früher zu war. Danach kam sogar der Gastgeber nochmal auf und hatte in Person von Simon Hennighausen die dicke Ausgleichs-Chance: Der künftige Steinbacher vergab aber freistehend aus wenigen Metern. Ob ein 1:1 verdient gewesen wäre – wohl nicht unbedingt, doch so machte Eiterfeld/Leimbach den Deckel durch Samuel Hildebrand drauf: Er traf zum zweiten Mal binnen einer Woche per Freistoß, allerdings prallte der Ball diesmal auf und ließ auch Fabian Lepper unglücklich aussehen. „Man hat den Druck angemerkt. Einiges lief nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten“, so Herzberg abschließend, der übrigens erneut „Oldie“ Christian Winter einsetzte. Das Wichtigste aber waren die drei Punkte, und die hatte sein Team eingeheimst.
SG Aulatal: Lepper; Kurz, Hennighausen, Hahl, Schuch, Störmer, Bambey, J. Eckhardt (66. Richardt), Weber, Piel (77. Naumann), Krapp (83. Müller).
Eiterfeld/Leimbach: Budenz; Preis, Kurz, Stumpf (56. Wolf), Witkowski (76. Winter), Kümmel (90.+1 R. Köller), Kramer (90.+3 Petrich), Schilling, Hildebrand, Witzel, Pfalzgraf (80. L. Köller).
Schiedsrichter: Tom Bartholmai (Altmorschen)
Tore: 0:1 Bartosz Witkowski (18.), 0:2 Samuel Hildebrand (87.)
Zuschauer: 300
