Zeugen des Unfalls reagierten geistesgegenwärtig und konnten den zum Glück nur leichtverletzten Fahrer des verunfallten Lkws noch beim Verlassen der Fahrerkabine helfen, ehe die Flammen auf das Führerhaus übergriffen. Die Freiwillige Feuerwehr Eichenzell sowie die Berufsfeuerwehr Fulda waren unverzüglich vor Ort und konnte den Brand löschen sowie den Brand der umliegenden Hecken verhindern. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Süden für ca. eine Stunde voll gesperrt werden. Später wurde der Verkehr an der Unfallstelle über die linke Fahrspur vorbei geleitet. Durch die eintreffenden Rettungskräfte wurde der Verletzte zur Abklärung der Unfallfolgen in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Auf Grund austretendem Diesel an der Unfallstelle wurde die untere Wasserbehörde verständigt. Zudem war das Deutsche Rote Kreuz und die Autobahnpolizei Petersberg im Einsatz. An dem Unfallfahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro. Zum Zeitpunkt der Berichtserstattung war die Autobahn noch einspurig gesperrt und die Bergungsarbeiten noch im Gange.
Martin Fischer, Leiter der Feuerwehr Eichenzell, erklärte, dass die Einsatzkräfte auf die A7 in Richtung Süden in Höhe der Ortschaft Rothemann alarmiert wurden. Auf der Anfahrt war eine große Rauchsäule zu sehen gewesen. Die Feuerwehrleute hätten das Fahrzeug auf der Seite auf dem Weg neben der Autobahn gefunden, der Anhänger stand in Brand. Das Fahrzeug hatte Kunststoffgranulat geladen. Die Feuerwehren Eichenzell, Fulda, Büchenberg und Rothemann nahmen die Brandbekämpfung vor. Die Feuerwehr Welkers kümmerte sich darum, ausgelaufene Kraftstoffe aufzusammeln. Insgesamt waren 40 Feuerwehrleute im Einsatz. Fischer lobte die Arbeit der Ersthelfer vor Ort sowie die Bildung einer Rettungsgasse.
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