Die Kita-Kinder hatten sich für die Leiterin einiges zur Verabschiedung einfallen lassen. Jedes Kind übergab ihr zu Beginn eine Rose. Es folgte ein Gedicht, in der die Kinder Eiffert versprachen: „Wir werden sich nie vergessen.“ Für ihren Ruhestand wünschten die Kleinen ihr eine stress- und sorgenfreie Zeit. Gemeinsam wurde außerdem „Viel Glück und viel Segen“ gesungen. Eiffert bedankte sich bei jedem Kind einzeln, indem sie eine Geburtstagströte sowie etwas Süßes verschenkte.
Bürgermeister Johannes Rothmund stellte in seiner Rede fest, dass Eiffert mit ihrer Ausbildungszeit fast 50 Jahre für die Gemeinde als Erzieherin mitgewirkt sowie den „Wandel eines Berufes mitgestaltet“ habe. „Die Erfahrung kann man sich nicht kaufen“, erläuterte Rothmund. Er sei zwar betrübt über den Abschied, machte jedoch deutlich: „Ich wünsche alles erdenklich Gute!“ Die ehemalige Leiterin dürfe sich gerne jederzeit melden, wenn sie nach einer Aufgabe während der wohlverdienten Rente suche. Marco Schlender, Leiter des Hauptamts in Eichenzell, erklärte: „Man muss gehen, wenn es am schönsten ist.“ Dies treffe für die Leiterin zu.
Eiffert selbst zeigte sich sichtlich gerührt über die vielen Danksagungen und Glückwünsche. Sie erinnerte sich an ihren Beginn der Ausbildung zurück, als sie mit 16 direkt die Aufsicht über 23 Kinder übernommen hätte. In den vergangenen 45 Jahren Dienst habe sie über 1000 Familien begleitet. Die langjährige Kita-Leiterin bedankte sich bei ihrem tollen Team für die gute Zusammenarbeit: „Ich werde es echt vermissen.“ Die fröhliche Begeisterung der Kinder im Raum zeige, was den Beruf so schön mache. Eiffert dankte weiterhin den Kolleginnen aus den anderen Kitas in Eichenzell für die sehr gute Kooperation sowie an den Bürgermeister und der Verwaltung für die tatkräftige Hilfe. Es folgten einige weitere Dankesworte. In geselliger Runde wurde dann gemeinsam angestoßen und gegessen.
