Turbulente Vorbereitung
Schon am Vorabend sorgten organisatorische Herausforderungen mit den Bussen und kurzfristige Änderungen in den Startaufstellungen für etwas Aufregung. Doch die Stimmung blieb positiv – der Teamgeist war spürbar.
4. HTL
Die 4. HTL begann um 10 Uhr und lieferte eine durchweg starke, geschlossene Leistung. Alle Teammitglieder gewannen ihre Altersklasse und verpassten das Podest in der Gesamtwertung nur knapp um sechs Sekunden. Mit einem tollen Radsplit von über 40 km/h und einer Lauf-Pace von 3:51 min/km lag das Team in diesen beiden Disziplinen ganz vorne. Lediglich im Schwimmen besteht laut Team noch etwas Verbesserungspotenzial – ganz nach dem Motto: „Man kann zwar keinen Triathlon im Wasser gewinnen, aber verlieren.“ Am Ende belegte Tri-Force Fulda einen guten vierten Platz von insgesamt zehn Teams mit einer Teamzeit von 00:58:53.44.
5. HTL
Eine Stunde später startete die 5. HTL in ihr Rennen. Bereits vor dem Start sorgte ein schlafendes Teammitglied im Schwimmbad für allgemeine Erheiterung und ein erinnerungswürdiges Teambild. Im Wasser lief es zunächst holprig, doch das Team blieb geschlossen und passte sich dem langsamsten Tempo an – „Keiner wird zurückgelassen“. Auf der flachen Radstrecke wurde das erste gegnerische Team eingeholt, bevor beim Laufen der Kampfgeist noch einmal richtig erwachte. Zwei weitere Teams wurden überholt, eines davon sogar durch eine clevere Finte: Kurz vor dem Ziel wurde eine dritte Laufrunde angetäuscht. Die vier stärksten Läufer setzten sich an die Spitze, der fünfte Athlet kämpfte sich mit Unterstützung tapfer ins Ziel. Windschatten, Schieben und gegenseitige Motivation waren entscheidend – der Teamgedanke stand im Mittelpunkt. Tri-Force Fulda erreichte mit einer Zeit von 01:10:19.33 den siebten Platz von 14 Teams.
Beide HTL-Teams zeigten super Teamgeist, taktisches Geschick und vollen Einsatz. Die 4. HTL glänzte mit Top-Zeiten und einem nahezu perfekten Rennen, während die 5. HTL mit Kreativität, Humor und großem Zusammenhalt punktete. Dieser Wettkampf bleibt vor allem als starkes Teamerlebnis in Erinnerung – sportlich, strategisch und menschlich.
