Lokales 05.05.2025

„Treppenfrühling“ bei Paltian - Viele Besucher blicken hinter die Kulissen

Motten (gü) – Einen spannenden Blick in die Produktionshallen bekamen die Besucher des „Treppenfrühlings“ bei Paltian Treppenbau am Sonntag. Beim Tag der offenen Tür konnten sie nicht nur die große Ausstellung besuchen und die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten des Raums unter einer Treppe kennenlernen, sondern auch erfahren, was alles passierten muss, damit aus einem Baumstamm eine Treppe wird.

Für die Besucher wurden Führung durch das Werk angeboten. Fotos: Christine Görlich.

Michael Paltian stellte die vielfältigen Möglichkeiten zur Nutzung des Raums unter einer Treppe vor.

„Das Interesse ist schon von Anfang an recht groß“, freute sich Geschäftsführer Michael Paltian, dass ab dem Zeitpunkt der Öffnung am Vormittag Besucher begrüßt werden konnten: „Die Kunden nutzen die Gelegenheit, um Mal in die Werkstatt zu schauen.“ Das sei schließlich auch der Sinn und Zweck eines solchen Tages der offenen Tür: Zeigen, dass alles im eigenen Haus entsteht, vom Baumstamm bis zur fertigen Treppe. „In die Ausstellung kann man immer gehen, aber an so einem Tag kann man auch mal hinter die Kulissen schauen“, sagte Michael Paltian, der zweimal im Jahr dazu einlädt – einmal zum „Treppenfrühling“ und  einmal zum Tag des Schreiners im Herbst. Am Sonntag wurden die Besucher unter anderem von Seniorchef Werner Paltian durch das Werk geführt.

Im Ausstellungsraum besonders im Fokus standen die unter Treppen gebauten Schränke. „Der Bedarf ist enorm heutzutage“, sagte Michael Paltian und erklärte auch warum: „Wer heute baut, baut ganz oft ohne Keller.“ Ein Haus – vielleicht sogar ein Fertighaus – auf eine Bodenplatte zu stellen gehe schneller und sei günstiger, als vorher noch einen Keller auszuheben und abzudichten. Es fehle dann aber auch der Stauraum im Keller, da könne der Raum unter Treppen Abhilfe schaffen. Ob als Stauraum, Garderobe, Teeküche, Schuhschrank, Getränkelager oder Aufbewahrungsort für die Putzsachen – „die Möglichkeiten, den Platz unter der Treppe zu nutzen, sind riesengroß“, zeigte Michael Paltian auf.

Der Tag der offenen Tür war auch die perfekte Gelegenheit für am Schreinerberuf interessierte Jugendliche, mal hinter die Kulissen zu schauen. „Wir bilden jedes Jahr zwei Auszubildende zum Schreiner, zur Schreinerin beziehungsweise zum Tischler, zur Tischlerin aus“, berichtete Michael Paltian: „Bei uns wird noch richtig mit Holz gearbeitet, wir haben eine große Bandbreite an Massivholzverarbeitung.“ Das sei nicht mehr überall selbstverständlich. „Wir legen sehr viel Wert auf eine gute Ausbildung von Anfang an“, hob der Geschäftsführer hervor: „Bei uns muss kein Azubi den Rasen mähen. Wir arbeiten vom ersten Tag darauf hin, dass die Auszubildenden das Treppenbauen lernen.“

„Treppenfrühling“ bei Paltian. Fotos: Christine Görlich.