„Wir hoffen, dass die Prognose nicht stimmt und es doch schönes Wetter wird“, sagt Leib mit Blick auf die vorhergesagten eher kühlen Temperaturen und eventuellen Regen, nimmt es aber mit Humor: „Wenn es regnen sollte, dann tanzen wir halt im Regen.“ Bereits vergangene Woche waren die Aufbauarbeiten gestartet. Zuerst seien – wie immer – die Bühnen und die Pagoden dran gewesen, sobald das stand, folgten die Stände, erklärt sie: „Wir schaffen immer erst die Infrastruktur und dann dürfen die Händler nach dem Plan ihre Sachen aufstellen.“ Das sei nicht immer ganz einfach, räumte sie ein: „Bei der Größe, die das Stadtfest mittlerweile hat, ist das immer eine Herausforderung, aber es läuft alles gut. Wir liegen voll im Zeitplan.“ Rund 70.000 Besucher habe die Stadt in den vergangenen Jahren durchschnittlich auf dem viertägigen Event verzeichnet, so die Mitorganisatorin: „Wir hoffen auf schönes Wetter, fröhliche Gäste und volle Plätze. Die Leute sollen in die Stadt kommen, die Musik genießen und natürlich reichlich essen und trinken.“
Den Besuchern werden in diesem Jahr wieder einige Highlights im sowieso schon bunten Programm des Stadtfestes geboten. Insgesamt 16 Special-Acts seien für das viertägige Fest angesetzt. So darf zum Beispiel auch in diesem Jahr die legendäre 90er und 2000er Party mit Buffalo & Wallace nicht fehlen. Neben dem Live-Musikprogramm mit lokalen und überregionalen Bands wird es aber auch vieles mehr geben, am Freitag am Jesuitenplatz beispielsweise einen Brettspielnachmittag. Beim verkaufsoffenen Sonntag kommen dann alle Shoppinginteressierten auf ihre Kosten. In der Friedrichstraße (um 13.30 Uhr) und in der Marktstraße (um 15 Uhr) werden an diesem Tag zwei Open-Air-Modenschauen stattfinden. „Da wird ein pinkfarbener Teppich ausgerollt“, verspricht Leib. Die jungen Besucher können beispielsweise bei der Punk-Rock-Kinderdisco am Sonntagnachmittag am Borgiasplatz tanzen und Party machen.
Damit alle entspannt feiern können, hat das Citymarketing ein umfassendes Sicherheitskonzept ausgearbeitet. So wurde beispielsweise die Zahl der Sicherheitskräfte aufgestockt und mit Fahrzeugsperren werden die Zufahrten gesichert. „Die Leute sollen sich sicher fühlen“, betont Leib.
Musik, Show-Acts, verkaufsoffener Sonntag: Fulda feiert Stadtfest
