Die Klärung über die konkrete bzw. formale Ausgestaltung der Spielgemeinschaft habe einige Zeit in Anspruch genommen, da die Spielordnung diverse Einschränkungen und unerwartete Hindernisse bereitgehalten hat. Ursprünglich hatten alle Beteiligten das Ziel, eine große Spielgemeinschaft über alle Teams hinweg zu bilden, was - im Rahmen der bestehenden Spielordnung - jedoch nicht umsetzbar war. Schlussendlich wurde folgende Lösung gefunden: Die SG OZ I, die derzeit in der Gruppenliga spielt, bleibt formal unberührt, da die Bildung einer Spielgemeinschaft in der Gruppenliga untersagt ist. Die zweite Mannschaft der SG OZ fusioniert mit der TSV Weichersbach I und spielt in der nächsten Saison unverändert in der Kreisliga A. Schließlich wird eine SG OZ III/ Weichersbach II gebildet, um den vorhandenen Spielern ausreichende Möglichkeiten zum Fußballspielen anbieten zu können. Die Ligazugehörigkeit dieser Dritten Mannschaft befindet sich derzeit auf HFV-Ebene noch in Klärung. Der Austausch erfolgte stets in enger Abstimmung mit dem KFW Dietmar Pfeiffer, der die beteiligten Vereine jederzeit mit großem Einsatz unterstütze.
„Die demografische Entwicklung geht auch an uns nicht spurlos vorbei. Sowohl die SG OZ wie auch die TSV Weichersbach hat mit einer zunehmend schrumpfenden Spielerdecke zu kämpfen, da aus dem gemeinsamen Juniorenbereich auch in den nächsten Jahren nur wenige Spieler zu den Senioren aufschließen werden. Daher haben wir uns entschlossen die Kräfte sinnvoll zu bündeln, um unseren Spielern und Zuschauern auch in Zukunft attraktiven und leistungsorientierten Fußball vor ihrer Haustür anbieten zu können.“
Die Gespräche zwischen den drei Vereinen seien von Beginn an sehr konstruktiv und vertrauensvoll abgelaufen, weshalb man schnell einen gemeinsamen Konsens gefunden und damit gute Ergebnisse erreicht habe. „Man kennt und schätzt sich gegenseitig sehr. Wir spielen schon seit Ewigkeiten in unseren Juniorenmannschaften gemeinsam Fußball. Daher ist es ein logischer Schritt, den wir nun im Seniorenbereich gehen wollen. Uns war es wichtig, den Schritt rechtzeitig einzuschlagen, um auch weiterhin einen attraktiven Spielbetrieb aufrecht erhalten zu können und letztlich zukunftsfähig zu sein“, so die sportliche Leitung der SG OZ.
Auch wenn der Zusammenschluss mit der Gruppenliga-Mannschaft aus den oben benannten Gründen formal nicht geklappt habe, sehe man sich intern als eine große Spielgemeinschaft, da dies das eigentliche Ziel der Vereine war.
„Bei allen Überlegungen stand stets das Wohl unserer Vereine, der Spieler und natürlich der Zuschauer im Mittelpunkt. Wir sind sehr zufrieden, dass es geklappt hat und freuen uns auf die zukünftigen gemeinsamen Aufgaben, die vor uns liegen“, so der einstimmige Tenor der Verantwortlichen der SG OZ und der TSV Weichersbach.
