Die Sparkasse Fulda habe in den vergangenen Jahren ihr digitales Angebot stetig ausgebaut und erweitert, bietet aber auch weiterhin den persönlichen und telefonischen Service an. „Ein großer Teil der privaten Kundinnen und Kunden und fast alle gewerblichen Kunden nutzen diese digitalen Angebote mittlerweile“, erklärt Hartwig: „Im Privatkundengeschäft waren Ende 2024 mehr als drei Viertel aller Girokonten für das Online-Banking freigeschaltet. Fast 50.000 Kundinnen und Kunden nutzen die Sparkassen-App auf Smartphone oder Tablet.“ Die Zahl der Konten, bei denen die Kontoauszüge nur noch elektronisch abgerufen werden, habe sich auf 125.000 erhöht. „Von besonderen Konstellationen abgesehen, lässt sich der gesamte Zahlungsverkehr heute auch digital abwickeln. Gleiches gilt für einfache Geldanlagen, standardisierte Finanzierungen sowie Kauf und Verkauf von Wertpapieren“, sagt Hartwig: „Trotzdem: Zur Sparkasse führen viele Wege – dabei soll es auch künftig bleiben.“
Es gebe immer noch eine „nennenswerte Zahl“ an Kunden, die den SB-Service in den 30 personenbesetzten und sieben reinen SB-Filialen für ihren Zahlungsverkehr nutzen. „Die Transaktionen an den dafür bereitstehenden Terminals haben sich allerdings in den letzten Jahren deutlich zurückentwickelt. Das gilt sowohl für Kontoauszüge wie für Kontostands- und Umsatzabfragen wie auch eingegebene Überweisungsaufträge“, so Hartwig. Überlegungen, das Vor-Ort-Angebot zu reduzieren gebe es aktuell aber nicht. „Auf lange Sicht wird es darauf ankommen, wie intensiv die Kundinnen und Kunden die verschiedenen Optionen nutzen, die die Sparkasse anbietet“, fügt Hartwig aber an.
