Fußball 07.05.2025

Regionalliga – Planungssicherheit für die SGB – Offensive Wunschliste

Fulda (pf) – Klassenerhalt fix: Mit dem 1:1 von Mainz 05 II am Sonntag in Trier freute sich die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz auf der Couch über den Verbleib in der Fußball-Regionalliga Südwest. Damit herrscht Lockerheit für die letzten beiden Spieltage und Planungssicherheit fürs neue Jahr.

Kevin Hillmann und die SGB haben seit Sonntag den Klassenerhalt sicher. Gegen Kassel hätte die Barockstadt dennoch gerne etwas mitgenommen. Foto: Christine Görlich

„Wir haben es natürlich wohlwollend zur Kenntnis genommen“, sagt SGB-Trainer Daniyel Cimen, der am Sonntag den Liveticker aus Trier mitverfolgt hatte und wusste: Mit dem Remis von Mainz II ist seinem Team der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen. „Das nehmen wir dankend an, wenngleich wir es schon gern selbst auf dem Platz geregelt hätten“.

Den eigenen Matchball am Samstag gegen Kassel verwandelte die SGB nicht, verlor mit 1:2 gegen einen bärenstarken Gegner – nun bleiben aber beide drin. „Man hat wieder gesehen, dass diese Derbys immer schön sind, auch mit der Atmosphäre auf dem Platz“, so der Coach. Weitere Teilnehmer der Regionalliga Südwest in der Saison 2025/26 stehen ebenfalls fest: Der SV Sandhausen kommt aus Liga drei runter (Stuttgart II und Waldhof Mannheim zittern noch). Aus der Oberliga Baden-Württemberg steigt die SG Sonnenhof Großaspach auf, die die Meisterschaft feierte, in der Oberliga Rheinlad-Pfalz/Saar steht Schott Mainz kurz vor dem Wiederaufstieg und in der Hessenliga hat bekanntlich der FSV Fernwald die besten Karten.

„Wir können natürlich jetzt etwas befreiter aufspielen, wollen aber auch in den verbleibenden beiden Spielen noch eine gute Mischung aus Lockerheit und Anspannung hinbekommen“, betont Cimen. Bei Eintracht Frankfurt II, für die es noch um alles geht, und gegen Homburg, sollen mindestens noch vier Punkte her, schließlich soll auch Patrick Schaaf in zwei Wochen ein gebührender Abschied bereitet werden. Die Leistung gegen Kassel stimmte Cimen zumindest in der zweiten Hälfte positiv: „Da, und gerade in den letzten 20 Minuten, haben die Jungs wirklich alles probiert. Wir haben leider zu einem blöden Zeitpunkt das 0:2 bekommen. Man darf auch nicht vergessen, dass Kassel eine herausragende Rückrunde spielt, im Flow ist und im Moment wenige Chancen braucht. Aber wir hätten uns mit einem Punkt belohnen können, vielleicht auch mehr, wenn der Ausgleich früher fällt“, bedauert der Trainer.

Mit dem Klassenerhalt gibt es nun auch Planungssicherheit, was die neue Runde angeht. Die Gespräche laufen zwar schon die ganze Zeit im Hintergrund, „jetzt können wir sie aber konkretisieren“, so Cimen: „Das tut uns gut“. Der Coach weist auf das Torverhältnis hin: 37 Treffer in 32 Spielen stehen bei der SGB 42 Gegentoren gegenüber. „Wenn man das sieht, weiß man, wo wir den Hebel ansetzen müssen“. Vorne soll es mehr Durchschlagskraft geben, womöglich mit neuem Personal zur Saison 25/26. „Da wird der Fokus drauf liegen, alles weitere werden die Gespräche zeigen“.