Tennis 13.05.2025

Regionalliga – 4:5 zum Auftakt: Hünfelds Herren 40 vor Mammut-Saison

Hünfeld/Lauterbach (pf) – Die verlorenen Punkte könnten am Ende wehtun: Die Herren 40 von Blau-Weiß Hünfeld sind am Samstag mit einer knappen 4:5-Heimniederlage gegen den SC Frankfurt 80 in die Nordost-Staffel der Regionalliga Südwest gestartet. Die Saison wird ohnehin, personell bedingt, eine ganz harte für die Osthessen.

Das Hünfelder Herren 40 Team (von rechts): Henning Schulz, Tobias Schäg, Jochen Helmeke, Stanislaw Haracov, Michael Bose, Maik Dorsch. Foto: Verein

Herren 40

BW Hünfeld hat Alexander Körbel an den SC Frankfurt verloren – just den Gegner, der zum Auftakt in den Haselgrund kam. Körbel war allerdings nicht dabei, die ehemalige Nummer eins der Blau-Weißen weilte im Urlaub. Dazu haben die Hünfelder aber noch den gesundheitsbedingten Ausfall Jochen Schubaeus zu bedauern, der die ganze Saison nicht zur Verfügung stehen wird. Noch obendrauf ist auch Stephan Georgiev weg. „Es darf nichts mehr passieren“, blickt Mannschaftsführer Jochen Helmeke auf den Kader: „Die Spielerdecke ist sehr dünn“.

Zum Saisonauftakt in der Herren-40-Regionalliga unterlagen die Hünfelder mit 4:5 gegen den SC Frankfurt: Henning Schulz, die neue BW-Nummer eins, gab sein Einzel im zweiten Satz ab, weil er Krämpfe verspürte. Doch er schonte sich gut: Im Doppel mit Tobias Schaeg punktete er noch im Champions Tiebreak. Schaeg gewann sein Einzel ebenfalls im Tiebreak, nach den Einzeln stand es insgesamt 3:3, da auch Stanislav Hracov und Michael Bose siegten. Helmeke und Greiner mussten sich indes geschlagen geben. Doch weil die beiden anderen Hünfelder Doppel Helmeke/Bose und Hracov/Greiner ebenfalls unterlegen waren, hieß es am Ende 4:5 nach Matchpunkten, 9:13 nach Sätzen und 81:92 nach Spielen. „Es war mehr drin, weil es etwas unglücklich gelaufen ist. Aber wir können uns auch nicht beschweren, denn unverdient war Frankfurts Sieg auch nicht“, sagte Helmeke nach einem offenen Duell.

Der Klassenerhalt ist das große Ziel für die Hünfelder, die sich am Tabellenende wohl mit der SG Arheilgen duellieren: Dort steht am 28. Juni das womöglich entscheidende, direkte Duell an. Bad Ems II kann sich aus der ersten Mannschaft verstärken, der SC Frankfurt ist ebenfalls nicht schlecht und Gensingen schlug Bad Ems gleich mal zum Start und hat damit Punkte gesammelt, die nicht unbedingt zu erwarten waren. Die Meister-Frage dürfte jetzt schon geklärt sein: Eintracht Frankfurt schlug Arheilgen mit 9:0 zum Start und gastiert nun am kommenden Samstag, 17. Mai, ab 13 Uhr in Hünfeld. „Keine Chance“, sieht Helmeke ehrlicherweise für die Blau-Weißen: „Das ist die Mannschaft, die im letzten Jahr Herren 30-Bundesliga gespielt hat“, hat er die Eintracht analysiert.

Punkte für BW Hünfeld: Tobias Schaeg, Stanislav Hracov, Michael Bose, Schulz/Schaeg.

 

Herren 60

Die Herren 60 von RW Lauterbach waren ebenfalls schon im Einsatz: Auch für die Vogelsberger dürfte es im zweiten Regionalliga-Jahr um den Klassenerhalt gehen. Am ersten Spieltag gab es allerdings eine denkbar knappe 4:5-Auswärtsniederlage beim TC Rüsselsheim. Dabei hatte Lauterbach sogar die Satzbilanz ausgeglichen gestaltet und in Sachen gewonnener Spiele die Nase vorne. Die Gäste lagen nach den Einzeln 2:4 hinten, punkten konnten lediglich Markus Rafalski an eins und Stefan Backhaus an Position fünf. Bernd Göring war im Tiebreak unterlegen. Die Lauterbacher gewannen darüber hinaus zwei Einzel durch Döring/Göring und Rafalski/Matthäi. Das entscheidende Doppel ging allerdings verloren – die Gäste waren nur wenige Ballwechsel vom Sieg entfernt. Bei Stefan Backhaus und Klaus Kistner ging es in den Champions Tiebreak, der ganz bitter mit 8:10 an Rüsselsheim ging.

Nachdem die Lauterbacher in der Siebener-Liga am ersten Spieltag spielfrei waren und nun das erst Spiel verloren, hat das erste Heimspiel eine umso größere Bedeutung: Kommenden Samstag geht es zuhause gegen SW Frankfurt.

Punkte für RW Lauterbach: Markus Rafalski, Stefan Backhaus, Döring/Göring, Rafalski/Matthäi.