Der gebürtige Frankfurter, der zeitweise zwischen Mexico City und aktuell zwischen Madrid und der Mainmetropole pendelt, ist vor allem für seine Spoken-Word-Texte bekannt. Spoken Word ist eine darstellende Kunst, bei der die Lyrik vor Publikum vorgetragen wird, oftmals ergänzt durch Sprachspiel, Musik und vor allem ergänzende Körperbewegungen, um dem gesprochenen Ausdruck zu verleihen. Dadurch gelingt es Künstlern wie Markovic, dem Publikum das gesprochene Wort zumindest teilweise verständlich zu machen, auch wenn beispielsweise in einer fremden Sprache vorgetragen wird. Dies konnten auch die Interessierten bei Markovic‘ Lesung im Atrium der Hochschulbibliothek bestaunen.
Zu Beginn der Veranstaltung gab der Schriftsteller zunächst ein paar Informationen zu seinem Werdegang, seine literarische Karriere begonnen habe er beispielsweise beim Poetry Slam auf kleinen Bühnen in seiner Heimatstadt Frankfurt. Anschließend las Markovic aus verschiedenen, selbstgeschriebenen Werken vor, unter anderem Passagen seines kürzlich erschienen Buches „Und Sie schreiben auf Deutsch?“. An diesem Titel wird bereits deutlich, dass sich der 49-Jährige bei seinen Auftritten oftmals auch anderer Sprachen bedient, durch die Verwendung der lyrischen Stilmittel geht das Verständnis des Gesprochenen aber trotzdem nicht verloren.
