„Obwohl es um nichts mehr ging, haben beide Teams ein starkes Spiel gemacht“, bilanzierte Dragos Negovan: „Wir haben es bis etwa Minute 20 gut gemacht, vor der Pause ist Wanfried dann davon gezogen.“ So musste der TVH ein 8:13 zur Pause hinnehmen, weil die Gastgeber in nur fünf Minuten einen 5:1-Lauf hinlegten. „Yannik Voß im Tor hat darüber hinaus noch stark gehalten“, ergänzte Negovan. Doch Hersfeld zeigte mit Anpfiff des zweiten Durchgangs Moral: Angeführt vom bärenstarken Moritz Spill glichen die Gäste aus der Festspielstadt die Partie nach 40 Minuten aus - mussten dann jedoch mit ansehen, wie sich der Verlauf aus Halbzeit eins wiederholte. Wanfried zog die Zügel noch einmal an, Hersfeld konnte erneut nicht folgen – diesmal jedoch mit dem Unterschied, dass sich die Gäste von dem Rückstand nicht mehr erholen konnten. „Wanfried hat dann umgestellt und wir selbst haben zu viele Fehler gemacht“, haderte Negovan. Moritz Spill stemmte sich mit vier Toren in den letzten zehn Minuten zwar nochmal gegen die Niederlage, konnte die 13. Saisonniederlage seines Teams im 26. Spiel aber nicht verhindern. Der TV Hersfeld beendet die Oberligasaison somit auf Platz sieben im Ligamittelfeld.
Hersfeld: Spill (9/3), Beckemeyer, Koch (1), Petersen (3), Kürten, Wiegel (4/1), Holzschuh (1), Reinhardt (4), Krause, Schikarski, Göbel (1), Voß, Kehl.
