Lokales FD 10.05.2025

Mammutprojekt Cuno-Raabe-Schule startet – Spatenstich gesetzt

Fulda (fp) – Den Startschuss für das monetär größte Schulbauprojekt der vergangenen Jahrzehnte in der Stadt Fulda ist gefallen: Am Freitag wurde der offizielle Spatenstich für den lange diskutierten Neubau der Cuno-Raabe-Grundschule vollzogen. Mit dabei waren unter anderem Mitglieder des Magistrats der Stadt Fulda, Schulleiter Alexander Liebig und viele Vertreter der städtischen Ämter. Sogar eines der Schulkinder durfte mithelfen.

Foto: Felix Pillat

Etwa 30 Millionen Euro soll das „Mammutprojekt“ – wie Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld den Neubau der Schule titulierte – kosten. Bis 2026 soll auf dem Gelände neben der entweihten St. Elisabeth-Kirche am Gallasiniring ein komplett neues Schulgebäude entstehen, um der steigenden Schülerzahl gerecht zu werden. Die ehemalige Kirche wird dabei ebenfalls in das Projekt integriert. Dazu wird ein Verbindungsgang zwischen dem Neubau und der Kirche entstehen. Die Innenräume werden von der Schule als Mensa und Aula genutzt werden. In dem Bereich, wo vorher der Altar stand, soll beispielsweise eine Bühne für Schulveranstaltungen aufgebaut werden. Bereits seit 2019 war das Bauprojekt in der Diskussion. Im vergangenen Jahr seien dann auch die Planungen konkret geworden, wie Stadtbaurat Daniel Schreiner erklärte.

Am Freitag war es dann endlich so weit: Gemeinsam konnte der Spatenstich und damit der Beginn der Arbeiten symbolisch begangen werden. „Es ist uns eine große Freude, dass es jetzt sichtbar losgeht, weil wirklich lange Jahre der Arbeit hinter uns liegen“, sagte OB Wingenfeld: „So ein Bauprojekt gibt es nur einmal in Jahrzehnten.“ Er freute sich auch über die Grundschüler, die sich in ihrer Freizeit dazu bereit erklärt hatten, das Schullied der Cuno-Raabe-Schule zu singen. „Dass ihr dabei seid, ist klasse“, lobte er die Kinder. Er war sich sicher: „Der Neubau wird für die Schülerinnen und Schüler einen wesentlichen Anstieg in der Lebensqualität darstellen.“

Bürgermeister Dag Wehner lobte auch das starke Engagement der Stadt, Bildungsangebote zu schaffen. „In Fulda wird viel Fokus auf die frühkindliche und auch die kindliche Bildung gelegt“, führte er an. Der Neubau der Cuno-Raabe-Schule sei dabei ein weiterer bedeutender Schritt, so Wehner. Weiter seien am Gallasiniring auch andere Projekte zur Verbesserung des Gemeinwohles und der Kindesförderung umgesetzt worden, stellte er heraus: „Wie beispielsweise die Eröffnung des Stadtteilzentrums am Gallasiniring 1.“ Dort war parallel ein Tag der offenen Tür, den Wehner besuchte.

Stadtbaurat Daniel Schreiner ging noch einmal zusammenfassend auf die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren und die entstandenen Hürden ein. Er berichtete von der Entweihung der Kirche, der Entscheidung zum Neubau und wünschte abschließend: „Ich hoffe, dass wir den Zeit- und Finanzrahmen einhalten können und natürlich, dass alle unfallfrei durch das Projekt kommen.“ Zu guter Letzt richtete Alexander Liebig, Schulleiter der Cuno-Raabe-Schule, einige Worte an die Anwesenden. Er zitierte die ersten Worte von Neil Armstrong auf dem Mond und verglich das Bauprojekt mit einer Rakete, die viele Startschwierigkeiten hatte, es aber endlich ans Ziel schafft. Denn vom Gelingen des Projektes sei er überzeugt, so der Rektor. „Wir arbeiten jetzt schon an einem Schulkonzept“, sagte er lächelnd und fügte abschließend dankbar an: „Es ist eine großartige Investition in die Zukunft unserer Kinder und ein großer Schritt für die Entwicklung dieses Stadtteils.“

 

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Spatenstich der Cuno-Raabe-Schule am Gallasiniring. Fotos: Felix Pillat