Als Zeichen des Dankes überreichte er Pilz einen Essensgutschein für das Kolpinghotel Fulda. Günter Pilz nutzte die Gelegenheit, um nicht nur Dank auszusprechen, sondern auch einen Appell an die Bezirksleitung zu richten: Kolping dürfe sich nicht zurückziehen, sondern müsse wieder sichtbarer auftreten, klare Stellung beziehen und gesellschaftlich Verantwortung übernehmen.
Die Versammlung stand ganz im Zeichen des kollegialen Austauschs der Kolpingsfamilien aus Burghaun, Eiterfeld, Friedewald, Großentaft, Hünfeld und Ufhausen. Unter anderem wurde der Jahres- und Kassenbericht vorgestellt und der Vorstand einstimmig entlastet. Die Kolpingsfamilien berichteten aus ihrer Arbeit – von Theateraufführungen über Bildungsabende bis zu sozialen Projekten wie „Oskar hilft“. Auch neu angepasste Veranstaltungsformate wie beispielsweise ein gemeinsames Grillen nach der Altkleidersammlung wurde angedacht.
Ein besonderes Augenmerk galt dem Familiennetzwerk Kolping Marktgemeinde Eiterfeld, das in den Startlöchern steht. Die Verabschiedung von Günter Pilz markiert einen Einschnitt – aber auch einen Neuanfang. Denn wie sein Appell zeigte, bleibt sein Vermächtnis eine Aufforderung an die Kolpingsfamilien: Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft leben.
