Franziska Dietz (Klasse R 10a) übernahm die Hauptrolle und überzeugte mit ihrer Darstellung als Mobbing-Opfer, wobei sie mit ihrer Rolle „Eva“ beim Schauspiel emotional an ihre eigenen Grenzen gehen musste. Eva wird im Laufe des Stückes auf hinterhältigste Weise beleidigt und bloßgestellt und die Zuschauer müssen schonungslos mit ansehen, wie Eva leidet, bis sie schließlich keinen Ausweg mehr sieht und ihr Leben beendet. Ihre Freundin Elena, toll dargestellt von Luna Hohmann-Radic (R 7b), versucht nach eigenen Bedenken noch alles, um sie zu retten, doch auch sie schafft es nicht.
Eine Abneigung dagegen entwickelte das Publikum schnell gegen das Geschwisterpaar Kira und Mark, die mit verbalen Attacken und einem hinterhältigen Plan versuchen, Eva zu isolieren und sie fertig zu machen. Dabei schlüpften die Schüler Elisa-Marie Reuter (R 10b) und Adam Eisel (R 10a) authentisch in diese Charaktere, die sie im wahren Leben verabscheuen würden.
Auch die anderen Darsteller um Mutter Christine (Leonie Dubbert, ehemalige Lichtbergschülerin), Schwester Lotti (Paula-Marie Will, G 7a) oder die Freundinnen Kiras (Adriana Mai, R 7b, Ella Weber, G 8b) überzeugten bei diesem sehr aktuellen Theaterstück, das bereits in kleinerer Besetzung im Jahr 2014 uraufgeführt wurde.
Weitere Rollen, gespielt von Hermine Schön (G 10), Greta Nennstiel (G 8b), Lena Bontal (R 8a, Marie Sauerbrey (R 8a), Neal Scheuring, Jasin Hasani und Julius Witzel (alles ehemalige Lichtbergschüler), umrahmten die Handlung und sorgten für einen gelungenen, aber zum Nachdenken anregenden Theaterabend. „Click 2.0“ sollte von noch mehr Jugendlichen gesehen werden, um einen Denkanstoß zu geben, besser in sozialen Netzen miteinander umzugehen.
Die Gesamtleitung und Regie lagen bei Stefan Hinz, die technische Leitung hatte Dominic Rehbein, unterstützt von Florian Budenz (ehemaliger Lichtbergschüler) und dem Technikteam der Lichtbergschule.
