Fußball 02.05.2025

Hessenliga – SVS muss beim Letzten punkten – Spitzenreiter in Hünfeld

Steinbach/Hünfeld (gü) – Fünf Spieltage stehen in der Fußball-Hessenliga noch aus und der SV Steinbach braucht als 17. dringend Punkte, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Beim Spiel bei Schlusslicht Steinbach-Haiger II am Sonntag (15 Uhr) ist ein Dreier also Pflicht. Am anderen Ende der Tabelle steht der Hünfelder Gegner am Samstag (15 Uhr), denn mit Fernwald gastiert der aktuelle Spitzenreiter an der Rhönkampfbahn.

Foto: Christine Görlich.

„Wir wollen den nächsten Dreier holen, damit es noch ein bisschen spannend bleibt“, sagt Steinbachs Trainer Petr Paliatka. In diesem Jahr konnte der SVS in der Liga bisher erst einen Sieg im ersten Spiel nach der Winterpause verbuchen, dazu kamen drei Unentschieden – unter anderem gegen Fernwald. „Wir müssen irgendwie versuchen, die Punkte zu holen“, blickt Paliatka auf das Spiel in Haiger. Der TSV steht bereits als Absteiger fest, holte in 31 Spielen nur 15 Zähler und ist damit abgeschlagenes Schlusslicht. Bei den osthessischen Steinbachern gibt es durchaus eine gute Grundlage. „Von der Einstellung war das die letzten Spiele echt in Ordnung“, sagt Paliatka: „Aber vor dem Tor müssen wir mehr Kaltschnäuzigkeit zeigen.“ Das Problem mit den nicht genutzten Chancen ziehe sich schon durch den ganzen Frühling oder sogar die ganze Saison, ergänzt der Trainer. 40 Tore hat der SVS bisher geschossen, seltener traf nur der kommende Gegner Steinbach-Haiger II. Personell gibt es für das Wochenende noch Fragezeichen hinter zwei Namen. Tom Wiegand musste beim 2:2 in Unter-Flockenbach bereits Mitte der ersten Halbzeit mit einer Zerrung ausgewechselt werden und Darian Jung ist krank und konnte diese Woche noch nicht trainieren. „Es kann sein, dass wir wieder umstellen müssen“, blickt Paliatka auf Sonntag.

„Wir freuen uns einfach drauf“, blickt Hünfelds Trainer Johannes Helmke auf das Spiel gegen den Tabellenführer. Es werde sicher ein interessantes Spiel, denn Fernwald sei eine starke Mannschaft, die auch sehr stabil wirke. In den Spielen nach der Winterpause hat der FSV bisher erst eine Niederlage hinnehmen müssen. Der HSV will nach der länger ausgefallenen Osterpause – erst hatten die Hünfelder spielfrei und über Ostern stand auch kein Nachholspiel an – und der 1:4-Niederlage in Walldorf am vergangenen Sonntag wieder zurück in die Spur finden. „Wir wollen eine bessere Leistung zeigen als letzte Woche“, sagte Helmke. Die Stimmung sei aber nicht schlecht gewesen im Training. „Wir konnten endlich auf Rasen trainieren“, berichtet Helmke und am Samstag folgt auch das erste Heimspiel auf dem Rasen. Personell sieht es beim HSV gut aus, es fehlt nur Jonas Simon, der nach seiner Roten Karte Anfang April in Waldgirmes noch gesperrt ist.