Fünf Absteiger, darunter der SVS, stehen bereits aus der Hessenliga fest. Auf dem Relegationsplatz steht der VfB Marburg, der damit im Moment Bad Sodens Gegner werden würde. Allerdings beträgt der Rückstand auf Hanau 93 (gegen Hornau) nur einen Punkt. Für Marburg geht es also noch um den Klassenerhalt, für Steinbach aber sehr wohl auch um etwas. „In den letzten Spielen haben wir uns mit den vielen Gegentoren die Saison kaputt gemacht“, hadert Trainer Petr Paliatka. Neben den Pleiten in Höhe von 1:5, 1:7, 0:7 und 0:4 passt das 4:1 im Kreispokalfinale gegen den HSV immer noch nicht so recht ins Bild. Doch genau die Leistung wie an jenem Tag erhofft sich der Coach noch einmal. „Dann können wir einen dicken Haken an die Saison und vor allem dieses halbe Jahr machen, sehen uns erstmal vier Wochen nicht und fangen wieder bei null an“, hat Paliatka den Stift bereits in der Hand.
Urlaub und Erholung stehen an, sowie nach Abpfiff erstmal noch eine kleine Abschlussfeier. „Wir werden im Sportlerheim noch ein paar Bierchen trinken, auch wenn es dazu diesmal keinen sportlichen Anlass gibt. Aber das machen wir jedes Jahr“, hebt der Coach hervor. In Steinbach ist und bleibt es eben familiär, auch mit der Verbandsliga vor der Brust ist die Welt nicht untergegangen. Doch: Einmal soll sein Team noch durchziehen, macht der Trainer klar: „Wir wollen keinem etwas schenken und werden alles daran setzen, nochmal zu gewinnen. Keiner will ein Hessenliga-Spiel verlieren, auch wir nicht in dieser Situation“.
Auch die Abgänge wie Philipp Bagus (Friedberg) und Max Stadler (Barockstadt) sowie Paliatkas Sohnemann, der nach Hünfeld wechselt, dürften nochmal auflaufen. „Wir haben sowieso keine große Wahl“, nimmt der Trainer die Lage gelassen, weil der Kader seit Monaten eng ist. Auch diesmal: Lukas Hildenbrand fehlt, Tom Wiegand ist fraglich.
