Leichtathletik 08.05.2025

Happy End für U20-Staffel: Deutsche Meisterschaften – nur besser

Hünfeld (pm/pf) – Die 3x800 Meter-Staffel der WJU20 der Startgemeinschaft „Hünfeld-Fulda“ hatte im Rahmen des 1. Sparkassen-Grand-Prix 2025 in Fulda die Norm für die Deutschen Langstaffelmeisterschaften am 04. Mai in Hamburg gelaufen. Die Norm von 7:25,00 Minuten der WJU23 wurde mit 7:20,33 Minuten unterboten. Gemäß Ausschreibung konnte bis zum 30. April nachgemeldet werden. Die Freude über die gelaufene Norm und damit die Teilnahme an den Deutschen in Hamburg währte aber nicht lange.

Foto: Verein

In der Ausschreibung gab es noch eine Aussage, die alle Beteiligten übersehen hatten. Da steht nämlich drin, dass die Zeit bis zum 20. April gelaufen sein muss. Fragt man sich, für was dann überhaupt eine Nachmeldefrist.

„Und wenn Du denkst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her“ – dieser bekannte Spruch fand dann seine volle Anwendung. Die Ausschreibung für die Deutschen Langstaffelmeisterschaften hatte 3x800 Meter-Staffeln erst ab der U23 im Angebot. Bei der U20 gab es nur eine Mixed-Staffel. Im Rahmen der geführten Gespräche stellte sich dann heraus, dass es schon Deutsche für die 3x800m-Staffeln der WJU20 gibt, dass man selbige aber zu den Deutschen Meisterschaften der Aktiven verlagert hat.

Am Sonntag, 3. August, können Greta Lucia Ritz, Linda Schmitt (beide Hünfelder SV) und Miriam Pohl (LG Fulda) nun im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Dresden über die 3x800 Meter der WJU20 starten. Neben den 3×1000 Meter der MJU20 sind das die einzigen Ausnahmen, ansonsten nur die Aktiven (Frauen- und Männer-Klasse). „Das wird für die Drei ein Erlebnis was sie nicht mehr vergessen werden! Alleine schon vor einer solchen Kulisse an den Start gehen zu können, vor ein paar Tausend Zuschauern, ist schon was Besonderes“, so der HSV.