Wie die Gemeinde berichtet, erzeugen die Quellen normalerweise etwa 900 Kubikmeter am Tag, zurzeit nur 700 – und im Sommer werde es auf 400 Kubikmeter sinken. Eine derart niedrige Quellschüttung habe es seit Beginn der Aufzeichnungen nicht gegeben. Ursache dafür sei der viel zu trockene Winter, in dem kein Grundwasser aufgebaut werden konnte. Selbst wenn die nächsten Tage regnen sollte, helfe das nur bedingt weiter, da in dieser Jahreszeit kein Grundwasser aufgebaut werden könne. Gleichzeitig steige der Wasserverbrauch in den warmen Monaten. „Im Sommer kann er allein im Kernort Petersberg bei bis zu 1700 Kubikmeter am Tag liegen. Solche Spitzenzeiten konnten in der Vergangenheit abgefedert werden, indem wir bei anderen Versorgern Wasser zugekauft haben. Aber jene haben uns bereits signalisiert, dass sie dieses Jahr ebenfalls an ihre Grenzen kommen werden“, schreibt die Gemeinde auf ihrer Homepage.
Die Verwaltung der Gemeinde Petersberg bereite deswegen eine Verordnung zur Gefahrenabwehr vor, mit der der Wasserverbrauch stärker reglementiert wird. „In der Zwischenzeit ergeht die Bitte: Gehen Sie sparsam mit Trinkwasser um! Wasser muss als kostbares Gut sorgsam behandelt werden. Jeder kann dazu beitragen. Alle vermeidbaren Verbräuche sollten unterbleiben – etwa für das Befüllen privater Pools oder das intensive Bewässern von Gärten und Rasenflächen. Das gilt ebenso für uns als Gemeinde bei den öffentlichen Flächen“, schreibt die Gemeinde.
