In ganz Deutschland sind Polizeibeamte am Präventionstag vermehrt im öffentlichen Nahverkehr unterwegs, um nicht nur Präsenz zu zeigen, sondern auch mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Ziel war es, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger im Bereich des öffentlichen Verkehrsraums nachhaltig zu stärken. An einem Informationsstand am Bahnhofsvorplatz konnten die Passanten mit Beamten der Bundes-, Landes- und Stadtpolizei ins Gespräch kommen und sich Flyer beispielsweise zu Themen wie Einbruchsschutz oder sexualisierter Gewalt mitnehmen. Zudem konnten sich Interessierte, insbesondere richtete sich das Angebot auch an Schüler, über zentrale Präventionsthemen wie Zivilcourage, Opferschutz und den Umgang mit Gewaltdelikten im öffentlichen Nahverkehr informieren.
Die von den Bürgern angesprochenen Themen waren vielfältig und betrafen beispielsweise die Sicherheit des eigenen Zuhauses, den Schutz vor Taschendieben oder auch das Reisen. „Eine ältere Dame wollte das erste Mal alleine Zug fahren und hatte Angst. Sie hat sich gefragt, wie sie sich verhalten solle, wenn sie in einem Abteil sitzt, wo jemand ein Messer zückt“, berichtete Diana Kalbfleisch, Kriminalhauptkommissarin beim Polizeipräsidium Osthessen. Aber auch die Waffenverbotszone war bei manchem Gespräch Thema. „Ein Mann aus Leipzig sagte, dass er sich solche Zonen auch gerne zuhause wünsche“, so Kalbfleisch. Neben der Präventionsarbeit konnten Besucher am Infostand noch einen echten Polizeihelm sowie Schutzausrüstung anprobieren.
