Bodenfrost im Mai: Just zum Start des Fuldaer Stadtfestes wird es in Osthessen nochmal richtig kalt und nass. Wie Reuter vorhersagt, würden die Temperaturen in den Nächten auf Freitag und Samstag in die Minus-Grade fallen und auch Frost sei möglich. „Wir haben da Polarluft, die zu uns rüberkommt“, sagt der Diplom-Meteorologe: „Da kommt es zu einem starken Absacken der Temperaturen.“ Zwischen 4 Uhr und 6 Uhr früh soll es bis zu -2 Grad kalt werden. Zur Eröffnung des Festes am Donnerstag um 19.30 Uhr sei es aber noch etwas wärmer, gibt er Entwarnung: „Da haben wir relativ angenehme, milde zwölf bis 13 Grad.“
Nach dem Frost in der Nacht kämen die Temperaturen aber relativ schnell „wieder aus dem Quark“, gibt Reuter an: „Da haben wir gegen 9 Uhr dann schon acht bis zehn Grad.“ Dennoch bleibe der Freitag mit 12 bis 15 Grad relativ kühl und könne gelegentlich sogar nass werden. „Es wird weitgehend bewölkt und kann am Nachmittag zu einzelnen Schauern kommen“, warnt er. Am Freitagabend kühle es dann wieder etwas runter. Ab 20 Uhr seien dann etwa elf bis 14 Grad zu erwarten, so Reuter.
In der Nacht zum Samstag wird es wieder richtig frostig. Dort kühlt die Luft auf etwa -1 Grad ab und bleibe trocken, wenn auch bewölkt. Besser sehe es dann schon am Samstag aus, führt Reuter weiter an: „Da ziehen Wolken aus Westen auf, aber sonst ist alles gut.“ Die Temperaturen klettern relativ früh schon auf zehn bis elf Grad hoch und erreichen mittags sogar 16 Grad. Am Samstagabend schlage das Wetter dann aber um, denn aus Westen ziehe eine Niederschlagsfront auf Osthessen zu, räumt Reuter ein: „Ab 20 Uhr wird es dann wahrscheinlich regnen. Das wird sich auch in der Nacht nicht mehr geben. Da wird es durchregnen.“ In den einstelligen Bereich – oder gar unter die Nullgrenze – würden die Temperaturen aber nicht mehr rutschen. Zu erwarten seien etwa zehn Grad Celsius, so der Meteorologe.
Der Regen halte bis Sonntagvormittag an, lege sich aber gegen Mittag, wo dann auch etwa 15 bis nachmittags sogar 17 Grad zu erwarten seien, erklärt Reuter. Am späteren Tag käme es dann nur noch zu vereinzelten Schauern, bei milden 16 respektive 17 Grad.
Zwar würden die Prognosen ein eher düsteres Bild für die Besucher des Stadtfestes malen, Reuter könne aber etwas Mut machen. „Da ist ja noch ein wenig hin. Da kann sich ja noch etwas dran ändern“, stellt er klar und fügt an: „Es empfiehlt sich trotzdem passende Kleidung mitzubringen.“
