SG Freiensteinau – MFFC Wiesbaden – abgebrochen beim Stand von 1:1 (1:0)
Im Blauen Eck sorgte das Gewitter wiederum für einen Abbruch: Beim Stand von 1:1 musste im Verlaufe der zweiten Halbzeit eine Unwetter-Pause eingelegt werden. Danach standen die Teams schon wieder auf dem Platz bereit, der Schiedsrichter hielt ein Weiterspielen allerdings nicht für möglich: „Er hat entschieden, dass der Rasen nicht mehr bespielbar ist, und entsprechend abgebrochen“, gab SGF-Trainer Daniel Schöppner die Aussagen des Unparteiischen wieder. Die SGF führte nach wenigen Sekunden bereits durch einen Lupfer von Christina Korn, Wiesbaden glich ebenfalls nur Sekunden nach Wiederanpfiff aus. „Wir waren am Anfang sehr gut drin“, schilderte der Trainer.
Nach der Unterbrechung allerdings ging es dann nicht mehr weiter, und die SGF steht nun vor einem Problem: „Wir wollen ja die Saison auch zu Ende spielen. Das geht jetzt ein, zwei Wochen hin und her, und dann wird es extrem schwer, noch einen Termin zu finden“, so Schöppner. Außerdem wäre für seine Mannschaft endlich sportlich etwas drin gewesen – so viele bittere Niederlagen musste der designierte Absteiger zuletzt hinnehmen. Vorwerfen lassen wollte sich die SG Freiensteinau allerdings in Sachen Geläuf nichts: „Wiesbaden wollte gerne auf den Kunstrasen, aber das können wir nicht entscheiden oder anordnen“, stellte Schöppner klar und ärgerte sich über den Vorwurf der Unsportlichkeit in einem Live-Ticker bei fußball.de: „Da drüben war kein Verkauf, es waren keine Leute für Dienste eingeteilt, und es konnte keiner gewährleisten, dass alle die richtigen Schuhe dabeihatten“. Außerdem sei die SGF dem Gegner anfangs entgegengekommen – Wiesbaden kam zu spät im Blauen Eck an, der Anpfiff wurde um zehn Minuten nach hinten verlegt.
Freiensteinau: Amrhein; Müller, Fritz, Fehl, Reutzel, Jöckel, Reichenauer, Baus, Middendorf, Korn, Heid (Wagner, Zeller, Raschka).
Tore: 1:0 Christina Korn (1.), 1:1 Lorena Bernadie (47.)
Zuschauer: 50
Besonderes Vorkommnis: Die Partie war für eine knappe halbe Stunde unterbrochen (64.) und wurde dann abgebrochen
SG Haitz – TSG Lütter 4:0 (3:0)
Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel brach das Gewitter auch über Gelnhausen-Haitz herein: Für eine knappe halbe Stunde musste unterbrochen werden, danach ging es weiter. Zu diesem Zeitpunkt stand es allerdings schon 3:0 für die SGH. „Es war etwas undankbar, weil wir dreimal verletzungsbedingt wechseln mussten“, bedauerte Lütters Trainer Sebastian Groß: Unter anderem musste Lena Grosser mit einer Platzwunde schon früh runter, damit fehlte der TSG eine echte Stürmerin. Mitte der ersten Halbzeit ging Haitz dann in Führung, nachdem Lütter gar nicht schlecht im Spiel war. Dann verschliefen die Gäste allerdings die Nachspielzeit, Haitz legte noch zwei Tore nach und sorgte noch vor der Pause für die Vorentscheidung. Und Lütter hatte dazu noch Glück, dass Torhüterin Lea Schaab einen Elfmeter der Gastgeberinnen parieren konnte. Im zweiten Durchgang war dann der Spielfluss etwas weg, nach der Unterbrechung mussten beide Teams erstmal wieder reinfinden. Haitz gelang noch das vierte Tor, Lütter keins. „Am Ende war es verdient, sie waren die bessere Mannschaft. Dennoch mussten sie auch was dafür tun, weil wir auch bis zum Ende Gas gegeben haben“, sagte Groß.
Lütter: Schaab; Beck, Bahr, Reith, Hahn, Grosser, Schöppner, Martens, Klaus, Bott, Pompetzki (Lorenz, Pankow, Lohmann).
Tore: 1:0 Antonia Wittich (22.), 2:0 Joline Heigl (45.), 3:0 Joline Heigl (45.+3), 4:0 Antonia Wittich (65.)
Zuschauer: 100
Besonderes Vorkommnis: Die Partie war für eine knappe halbe Stunde unterbrochen (55.)
