Fußball 10.05.2025

Frauen-Hessenliga – SGF will sich mit positivem Gefühl verabschieden

Osthessen (jk) – Die Schlussphase in der Frauenfußball-Hessenliga läuft und verspricht einiges: Am Samstag (17 Uhr) geht es für die SG Freiensteinau auf der Abschiedstour in Hessens höchster Klasse zu TuS Großenenglis. Mit einem Sieg könnte die SGF dem TSV Pilgerzell noch etwas Schützenhilfe leisten, solange der TSV selbst die Hausaufgaben erledigt. Zeitgleich wird Pilgerzell zuhause gegen den FC Schaafheim gefordert sein. Ebenfalls vor heimischer Kulisse geht es für die TSG Lütter parallel gegen den 1. FC Mittelbuchen.

Archivfoto: Manfred Völler.

Im Blauen Eck wird in der kommenden Saison wieder Verbandsliga-Luft geschnuppert, das steht bereits fest. Dennoch möchte sich Trainer Daniel Schöppner mit seinem Team erhobenen Hauptes aus der Hessenliga verabschieden. „Wir können schon noch gewisse Ziele erreichen“, sagt er. Mit neun Zählern belegt die SGF durch den Rückzug von Jahn Calden II den vorletzten Tabellenplatz. Ein Ziel von Schöppner sei unter anderem eine zweistellige Punktzahl. „Damit wir mit einem besseren Gefühl in die Sommerpause gehen“, so der Coach.

Am vergangenen Wochenende hatten jedenfalls die Einstellung und Körpersprache gestimmt. Nach etwas mehr als eine Stunde wurde die Partie gegen Wiesbaden zwar aufgrund des Unwetters beim Spielstand von 1:1 abgebrochen, jedoch zeigte Freiensteinau ein gutes Spiel. „Man hat gemerkt, dass es bei Wiesbaden um nichts mehr geht“, so Schöppner, der sich umso mehr auf das Restprogramm mit Großenenglis und Pilgerzell freut. „Das macht richtig Bock zu wissen, dass es bei denen noch um etwas geht“. Im Hinspiel musste sich die SGF zwar mit 1:4 geschlagen geben, die gute Stimmung und Ausstrahlung zuletzt gebe Schöppner jedoch Hoffnung. „Ich hoffe, dass wir das Rückspiel besser gestalten und besser im Spiel sind“. Bleiben die Punkte im Blauen Eck, würde es dem osthessischen „Nachbarn“ aus Pilgerzell im Klassenkampf helfen. Dass dies allerdings alles andere als einfach sein wird, ist sich Schöppner durchaus bewusst. „Sie rechnen sich auch die drei Punkte aus. Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel“, so der Coach, der anfügt. „Der Gegner hat das klare Ziel vor Augen, einen großen Schritt zum Klassenerhalt zu machen“. Personell könne der Coach bis auf Merle Raschka aus dem Vollen schöpfen.

Für Pilgerzell geht es in den restlichen drei Partien nochmal um alles oder nichts: mit 21 Zählern ist der TSV punktgleich mit Egelsbach und liegt nur einen Punkt vor Mittelbuchen, die beide auf einem Abstiegsplatz stehen. Daher ist jedes Spiel für die Osthessinnen ein Endspiel. Am Samstag (17 Uhr) wartet eines der beiden letzten Heimspiele in der Saison. Dabei ist der FC Schaafheim zu Gast, der sich in der Restrunde den meisten Sorgen entledigen konnte. Ein Sieg für Pilgerzell ist also Pflicht, wenn der Klassenerhalt weiter in der eigenen Hand liegen soll.

In Lütter geht es in den letzten Saisonspielen tabellarisch um nichts mehr. Anders allerdings bei Gegner Mittelbuchen, der am Samstag (17 Uhr) bei der TSG gastiert. Mit einem Sieg könnte Lütter dem TSV, ähnlich wie Freiensteinau, Schützenhilfe geben.

 

Frauen-Hessenliga

 

Samstag

16 Uhr

Dortelweil – Haitz

SF/BG Marburg – Egelsbach

Wiesbaden – Hessen Kassel

17 Uhr

Lütter – Mittelbuchen

Großenenglis – Freiensteinau

Pilgerzell – Schaafheim