Vor wenigen Wochen teilte Süd-Vizemeister Düdelsheim mit, dass trotz des zweiten Tabellenplatzes auf die Aufstiegsspiele zur Hessenliga verzichtet wird. Daher rutschte Nieder-Ramstadt nach und duelliert sich nun mit Gläserzell. Für Roßdeutscher war die kurzfristige Änderung des Gegners aber keine große Sache. „Sie haben es vor wenigen Wochen in Social Media geschrieben, dass sie kein Team für die Relegation stellen. Dementsprechend habe ich mich bereits auf Nieder-Ramstadt eingestellt“, erläutert der Coach, der sich das letzte Heimspiel des Süd-Verbandsligisten gegen Schierstein anschaute und einen 3:1-Sieg des Gläserzeller Gegners sah.
Nach den ersten Erkenntnissen erwartet Roßdeutscher ein kampfbetontes Spiel am Samstag. „Es wird auch ein laufintensives Spiel. Die Heimstärke sollte uns aber entgegenkommen“, hofft der Coach. Nach Meister Klein-Linden stellt Gläserzell mit neun Siegen und einem Unentschieden die zweitstärkste Heimmannschaft der abgelaufenen Verbandsliga Nord-Saison. Genau diese Heimstärke möchte Roßdeutscher aufs Feld bringen – auch wenn er lieber auswärts gestartet wäre. „Du musst aber letztlich beide Spiele gute bestreiten“. Am Samstag hofft der Coach auf eine ordentliche Kulisse und gute Stimmung. Auch die SG Barockstadt, unter dessen Namen der SVG künftig im Frauenbereich spielt, hat bereits die Werbetrommel gerührt und wird mitfiebern. „Relegationsspiele nicht nur für uns, sondern auch für umliegende Vereine immer ganz interessant“, so Roßdeutscher. Das Rückspiel findet dann kommende Woche Samstag (16 Uhr) in Nieder-Ramstadt im Kreis Darmstadt-Dieburg statt.
