Lokales FD 14.05.2025

„Fake News erkennen“: Medienkompetenz-Kurs an der Rhönschule

Gersfeld (fp) – Kompetenz im Umgang mit Falschinformationen: Das lernten die Schüler einer achten Klasse an der Gersfelder Rhönschule am Dienstagvormittag. Durch das Projekt „News Caching – Zwischen Fakten, Fakes und Filterblasen“ der Medienanstalt Hessen lernten die Kinder, wie sie Informationen aus dem Netz verarbeiten und vor allem auf ihre Richtigkeit überprüfen können.

Foto: Marlon Hillenbrand

Den ganzen Tag saßen die Achtklässler an ihren Werken. Während die Schüler am ersten der beiden Kurstage noch relativ theoretisch ins Thema eingeführt wurden, ging es am zweiten Tag schon deutlich praxisnaher zu: Im Zuge des Projektes sollten sie eigens Informationen recherchieren und daraus eigene Texte formulieren. Diese wurden am Ende des Tages auf einer eigens dafür angelegten Projekt-Webseite veröffentlicht und vor der Klasse präsentiert. So sollten sie lernen Falschinformationen (sogenannte Fake News) im Internet zu erkennen und zu vermeiden. „Viele Schüler machen das husch, husch und schnell, schnell. Sie klicken auf die erste Quelle, ohne das zu hinterfragen. Das ist gefährlich“, berichtete Klassenlehrer Andreas Krämer: „Gerade in dieser schnelllebigen Medienlandschaft wollen wir mit dem Projekt Schüler für Falschinformationen sensibilisieren.“ An insgesamt zwei Tagen fanden dazu Kurse in den Klassen statt. Ebenso erhielten die Lehrkräfte jeweilige Kompetenzkurse, um Medienkompetenz auch im Alltag der Schüler vermitteln zu können. Zusätzlich sei an der Schule auch ein Curriculum eingerichtet, dass Medienkompetenz nach Projektabschluss weiter fördern soll, so der Lehrer.

Als Referent für Medienbildung der Medienanstalt Hessen erklärte Carsten Petry, dass die Resonanz auf das Projekt im Allgemeinen sehr positiv sei. „Wir erhalten eigentlich immer Schulnoten 1 und 2“, lachte er. Außerdem sollen noch weitere Projekte in niedrigeren Klassenstufen mit ähnlichen, altersgerechten Formaten durchgeführt werden, führte er weiter aus. Die Kurse werden von jeweils zwei freien Mitarbeitern der Agentur „medienblau“ abgehalten.

Finanziell unterstützt werden die Schulen durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, die einen vierstelligen Betrag zu den jeweiligen Kursen beigesteuert hatten. Richard Hartwig, aus dem Vorstandsstab der Sparkasse Fulda, lobte das Projekt und betonte: „Das Interesse bei Jugendlichen zu wecken, Fake News aufzudecken, erachte ich für eine höchst bedeutsame Aufgabe der medienpädagogischen Bildung in der Schule.“ Häufig seien die Quellen von Nachrichten, gerade für junge Menschen, schwer einzuordnen, so Hartwig weiter: „Es braucht daher Angebote zur digitalen Aufklärung im Netz, anhand derer Informationen beurteilt werden können.“

Den ganzen Tag saßen die Achtklässler an ihren Werken. Während die Schüler am ersten der beiden Kurstage noch relativ theoretisch ins Thema eingeführt wurden, ging es am zweiten Tag schon deutlich praxisnaher zu: Im Zuge des Projektes sollten sie eigens Informationen recherchieren und daraus eigene Texte formulieren. Diese wurden am Ende des Tages auf einer eigens dafür angelegten Projekt-Webseite veröffentlicht und vor der Klasse präsentiert. So sollten sie lernen Falschinformationen (sogenannte Fake News) im Internet zu erkennen und zu vermeiden. „Viele Schüler machen das husch, husch und schnell, schnell. Sie klicken auf die erste Quelle, ohne das zu hinterfragen. Das ist gefährlich“, berichtete Klassenlehrer Andreas Krämer: „Gerade in dieser schnelllebigen Medienlandschaft wollen wir mit dem Projekt Schüler für Falschinformationen sensibilisieren.“ An insgesamt zwei Tagen fanden dazu Kurse in den Klassen statt. Ebenso erhielten die Lehrkräfte jeweilige Kompetenzkurse, um Medienkompetenz auch im Alltag der Schüler vermitteln zu können. Zusätzlich sei an der Schule auch ein Curriculum eingerichtet, dass Medienkompetenz nach Projektabschluss weiter fördern soll, so der Lehrer.

Als Referent für Medienbildung der Medienanstalt Hessen erklärte Carsten Petry, dass die Resonanz auf das Projekt im Allgemeinen sehr positiv sei. „Wir erhalten eigentlich immer Schulnoten 1 und 2“, lachte er. Außerdem sollen noch weitere Projekte in niedrigeren Klassenstufen mit ähnlichen, altersgerechten Formaten durchgeführt werden, führte er weiter aus. Die Kurse werden von jeweils zwei freien Mitarbeitern der Agentur „medienblau“ abgehalten.

Finanziell unterstützt werden die Schulen durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, die einen vierstelligen Betrag zu den jeweiligen Kursen beigesteuert hatten. Richard Hartwig, aus dem Vorstandsstab der Sparkasse Fulda, lobte das Projekt und betonte: „Das Interesse bei Jugendlichen zu wecken, Fake News aufzudecken, erachte ich für eine höchst bedeutsame Aufgabe der medienpädagogischen Bildung in der Schule.“ Häufig seien die Quellen von Nachrichten, gerade für junge Menschen, schwer einzuordnen, so Hartwig weiter: „Es braucht daher Angebote zur digitalen Aufklärung im Netz, anhand derer Informationen beurteilt werden können.“

„News Caching“ an der Rhönschule. Fotos: Marlon Hillenbrand