Lokales 05.05.2025

Esken ohne Posten: SPD benennt Minister der neuen Bundesregierung

Berlin (pf) – Die SPD-Minister für die neue Bundesregierung stehen nun offenbar fest: Parteichefin Saskia Esken soll raus sein, dafür dürfte Lars Klingbeil als neuer Vizekanzler und Finanzminister feststehen.

Foto: Görlich Media

Wie mehrere Medien am Montagmorgen berichten, geht Saskia Esken im Kampf um die Minister-Posten offenbar leer aus. Boris Pistoruis bleibt Verteidigungsminister, Parteichef Lars Klingbeil war bereits als Finanzminister gehandelt worden und soll diesen Posten auch bekommen. Dazu soll Ex-Bundestagspräsidentin Bärbel Bas neue Ministerin für Arbeit und Soziales werden. Stefanie Hubig wird als neue Justizministerin genannt, Carsten Schneider soll das Umweltministerium bekommen. Die 36-jährige Verena Hubertz, bisher stellvertretende Vorsitzende der SPD im Bundestag, wird als Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gehandelt. Und Reem Alabali-Radovan (35) soll das Entwicklungsministerium bekommen. Sie war zuletzt unter anderem Beauftragte für Migration und Antirassismus. Später am Vormittag sollen alle Namen von der Partei bekanntgegeben beziehungsweise bestätigt werden.

Am Montagabend ist der große Zapfenstreich für den scheidenden Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angesetzt, am Dienstag soll der Bundestag Friedrich Merz dann zum neuen Kanzler wählen.

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