Wie mehrere Medien am Montagmorgen berichten, geht Saskia Esken im Kampf um die Minister-Posten offenbar leer aus. Boris Pistoruis bleibt Verteidigungsminister, Parteichef Lars Klingbeil war bereits als Finanzminister gehandelt worden und soll diesen Posten auch bekommen. Dazu soll Ex-Bundestagspräsidentin Bärbel Bas neue Ministerin für Arbeit und Soziales werden. Stefanie Hubig wird als neue Justizministerin genannt, Carsten Schneider soll das Umweltministerium bekommen. Die 36-jährige Verena Hubertz, bisher stellvertretende Vorsitzende der SPD im Bundestag, wird als Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gehandelt. Und Reem Alabali-Radovan (35) soll das Entwicklungsministerium bekommen. Sie war zuletzt unter anderem Beauftragte für Migration und Antirassismus. Später am Vormittag sollen alle Namen von der Partei bekanntgegeben beziehungsweise bestätigt werden.
Am Montagabend ist der große Zapfenstreich für den scheidenden Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angesetzt, am Dienstag soll der Bundestag Friedrich Merz dann zum neuen Kanzler wählen.
Unionsposten verteilt: MediaMarkt-Saturn-Vorstand wird Digitalminister
