Tschesnok hieß die Gruppe herzlich willkommen in Deutschland, auch wenn es das Land sei, in dem ihnen Schreckliches widerfahren sei. Die Männer und Frauen zwischen 81 und 91 Jahren waren als Kinder oder Jugendliche während des Zweiten Weltkrieges in Konzentrationslagern oder Ghettos untergebracht, drei von ihnen hielten sich versteckt. Sie überlebten im Gegensatz zu vielen anderen die Barbarei.
Mit dem Flugzeug sind sie von Warschau und Lodz nach Deutschland gereist. Beim Empfang in Hünfeld sahen sie sich einen Film über die Konrad-Zuse-Stadt auf Polnisch an und sprachen mit dem Bürgermeister unter anderem über die intensive Städtepartnerschaft zwischen Hünfeld und Proskau in Polen – und wie wichtig ein solcher Austausch für ein geeintes Europa sei. Mit Geschenken verabschiedete Tschesnok die Gruppe und deren Betreuer.
