Feine Ironie und eine Prise Sarkasmus würzten den Abend. Nuhr zeigte die Absurditäten und Widersprüche der aktuellen Zeit auf, die ihn manchmal fassungslos machen und gleichzeitig zum Staunen bringen. Mit genauer Beobachtung von Situationen und einem Weiter-Denken dieser, nahm er das Publikum mit auf eine amüsante Reise durch ernste Zeiten. Dabei kamen auch brandaktuelle Themen zur Sprache, denn das Dauerfeuer an Meldungen die täglich um die Welt gejagt werden, bietet Stoff für immer wieder neue Pointen und so ist das Programm in einem steten Wandel. Die Zuschauer in der ausverkauften Esperantohalle hatten also viel zu lachen. Auch wenn die Probleme auf dem gesamten Globus dadurch nicht kleiner werden, so durch Humor doch zumindest erträglicher.
