Tennis 16.05.2025

Damen – Zwei Fuldaer Verbandsligisten – Schafft MSG den Durchmarsch?

Osthessen (pf) – Viel los war in den vergangenen Monaten in der Tenniswelt, obwohl die Medenrunde jetzt erst startet: Klassen-Reformen, Abschaffung der Bezirksgrenzen und mehr. Dennoch sind die Damen-Teams aus Osthessen bereit und voller Vorfreude, dass es endlich wieder losgeht. In der Vierer-Verbandsliga starten die beiden Stadtrivalen Grün-Weiß und Rot-Weiß Fulda, in der Gruppenliga tritt die MSG Eiterfeld/Rasdorf/Hünfeld an, stapelt aber erstmal tief.

Laetitia Rockel ist neue Mannschaftsführerin bei den Grün-Weiß-Damen. Fotos: Christine Görlich

Laetitia Rockel ist neue Mannschaftsführerin bei den Grün-Weiß-Damen. Fotos: Christine Görlich

RW Fulda startet ebenfalls wieder in der Verbandsliga.

Verbandsliga – Stadtrivalen wollen erfolgreich starten

Etwas verändert und etwas größer kommt die Vierer-Verbandsliga bei den Damen daher, in der GW Fulda als Meister der Vorsaison antritt. Allerdings mit einer neuen Mannschaftsführerin: Laetitia Rockel hat das Ruder von Isabel Rink übernommen, die aber weiterhin als Spielerin mit dabei ist. Generell ist der Kader der Grün-Weißen bestückt mit bekannten Namen: Neben Rockel und Rink sollen meist Cosima Nemeth, Stephanie Köcher und Cindy Dorrington auflaufen. Rink fehlt allerdings angeschlagen zum Auftakt, wenn es am Sonntag ab 9 Uhr zur SG Arheilgen geht. „Das ist für uns ein unbekannter Gegner“, sagt Rockel. Daher lasse sich die Mannschaft überraschen, will aber natürlich erfolgreich in die Saison starten. „Wir versuchen, im Mittelfeld zu landen“, lautet erst einmal die Marschroute für das Team, alles andere dürfte wieder ein Bonus für GW Fulda sein.

Stadtrivale Rot-Weiß Fulda wurde im Vorjahr Sechster und durfte sich mit seiner jungen Mannschaft über den Klassenerhalt in der Verbandsliga freuen. Nun geht es in die nächste Saison, und Team-Betreuer Hubertus Reith, dessen Tochter Sophia Mannschaftsführerin ist, mahnt: „Wir haben eine dünne Spielerdecke, es darf keiner ausfallen“. Hoffnung macht aber, dass mit Syona Mircheva die Nummer eins aktuell in Topform ist. Dahinter spielen Sophia Reith, Sarah Popovici und Emma Zahn – immer noch eine junge Mannschaft, die aber wieder an Erfahrung gewonnen hat, was Gruppen- und Verbandsliga-Tennis angeht. „Wir hoffen, dass wir den einen oder anderen Sieg holen können“, so Reith: „Voraussetzung dafür ist aber, dass wir komplett sind“. Glück hatte das Team, was den Spielplan angeht: Nur zwei echte Auswärtsfahrten stehen an, dazu spielt Rot-Weiß vier Heimspiele und das „Auswärts“-Derby bei Grün-Weiß Fulda am 31. August. Los geht es aber am Sonntag zunächst beim Kasseler TC 31. „Sie haben eine starke Französin an eins gemeldet. Wir wissen nicht, ob sie spielt. Aber Ziel ist, dass wir da auf jeden Fall punkten“, so Reith.

 

Gruppenliga – MSG endlich in einer Sechser-Staffel

Was ist drin für die MSG Eiterfeld/Rasdorf/Hünfeld in der Sechser-Gruppenliga? Ganz souverän war die im vergangenen Jahr gegründete Spielgemeinschaft in der BOL zum Titel marschiert und aufgestiegen, in der Gruppenliga soll der Erfolg nun weitergehen. Am Sonntag startet die MSG um 9 Uhr zuhause gegen eine weitere Spielgemeinschaft; die MSG Bieber/Obertshausen. Generell bekommt es das Team um Larissa Wiegand mit Gegnern aus dem MKK und dem Raum Offenbach und Frankfurt zu tun. „Das hatten wir damals schon, als wir eigenständig mit Eiterfeld waren“, sagt die Mannschaftsführerin und ist in erster Linie froh, dass es mit der Sechser-Mannschaft geklappt hat: „Das wollten wir ja letztes Jahr schon, da ging es vom Verband her nicht. Dieses Jahr war es lange Zeit auch nicht sicher, aber wir wurden zugelassen“.

Der Kader der MSG ist unverändert und auf dem Papier gut besetzt, allerdings hat Wiegands Schwester Madeleine Nachwuchs bekommen und wird wohl erst nach den Ferien dabei sein, Tanja Münkel schielt nach ihrem Kreuzbandriss auf die letzten Saisonspiele im Spätsommer. Die Konkurrenz in der Liga kann Wiegand schwer einschätzen, gerade Eintracht Frankfurt als vierte Mannschaft, dazu sind mit THC Hanau und Bergen-Enkheim noch zwei zweite Mannschaften vertreten. Doch von einem Durchmarsch will bei der MSG erstmal keiner etwas wissen: „Unser klares Ziel ist der Klassenerhalt. Gewöhnlich sind Sechser-Teams auch immer stärker als die Vierer“, so Wiegand, die hofft, Spieltag für Spieltag einen guten Kader zu haben. Etwas ärgerlich: Nach dem ersten Spiel am Sonntag sind erstmal wieder vier Wochen Pause bis Mitte Juni. Ein Trost aber: Die Plätze am Eiterfelder Hain sind mehr als bereit für den Saisonauftakt am Sonntag: „Wir sind seit Ende April schon draußen, die Plätze sind super. Da freuen wir uns drauf“.

Konkurrent der MSG in dieser Sechser-Gruppenliga ist unter anderem der TC Bad Soden-Salmünster: Die Damen und Teamchefin Monja Kistner absolvieren das erste Match am Sonntag zuhause gegen Bergen-Enkheim II.

In der Vierer-Gruppenliga spielt wiederum die zweite Damenmannschaft von Grün-Weiß Fulda, die es zum Auftakt am Sonntag (9 Uhr) zuhause mit TGS Bieber Offenbach zu tun bekommt. Ebenfalls in dieser Klasse schlägt BW Gelnhausen auf, das zuhause gegen Bergen-Enkheim III in die Runde startet.

 

Juniorinnen

Auch im Nachwuchsbereich hat sich in der Klassen-Zuteilung ein bisschen was verändert: Die weibliche U18 von Grün-Weiß Fulda spielt in der Vierer-Gruppenliga, die mit sieben Mannschaften bestückt ist. Dort startet das GW-Team um Emely Notzon am Samstag zuhause gegen Nauheim.

Bei RW Fulda wiederum gab es nicht mehr genügend Mädchen für eine eigene Mannschaft: Die Rot-Weißen treten in diesem Jahr in einer Spielgemeinschaft mit BW Petersberg in der neuen Kreisoberliga an. Dort spielt die MSG in einer kleinen Dreierstaffel mit GW II und Büdingen/Ortenberg.