Fußball 30.05.2025

C-Liga Schlüchtern – Breunings/Neuengronau und SGSS II bündeln Kräfte

Breunings (pm/pf) – Zu einer neuen Fußball-Spielgemeinschaft ab der kommenden Saison konnten sich Breunings/Neuengronau und Sterbfritz/Sannerz einigen. Der B-Liga Absteiger und der gesetzte C-Ligist werden beide von einer dünnen Personaldecke geplagt. Der logische Entschluss: Eine Zusammenarbeit zum Erhalt des Spielbetriebes. 

Fotos: Vereine

„Bereits beim Wiedereinstig in den aktiven Spielbetrieb in 2020, war uns klar, dass unsere Spielerdecke altersbedingt nur für maximal fünf bis sechs Jahre in Eigenständigkeit ausreichen wird. In der nun auslaufenden Saison zeichnete sich früh ab, dass unsere Befürchtungen leider eingetroffen sind. Wie bei anderen Vereinen auch, kamen folgenschwere Verletzungen, Beruf und Familie, noch dazu. Daher haben wir, unter anderem, den Kontakt zu unseren Nachbarvereinen aus Sterbfritz und Sannerz gesucht.“, so Holger Löffert, Vorsitzender der SG Breunings-Neuengronau.

"Für uns wäre es alleine auch in keine neue Saison mehr gegangen.", so die Verantwortlichen von Sterbfritz/Sannerz. „Mit einem Kern von gerade einmal fünf bis sieben Spielern die immer da sind, kannst du nicht alleine in die Runde gehen. Seit der Winterpause mussten wir wirklich jede Woche bei Altherren- und Stand-By-Kickern anfragen, sodass wir sonntags elf Mann auf dem Platz bekommen.“, bemängelt René Stern, Betreuer von Sterbfritz/Sannerz' Zweitvertretung. 

Der Sinntaler A-Ligist sorgt mit dieser neuen Zusammenarbeit für den Erhalt des Unterbaus im Verein. „Wir brauchen einfach eine Zweite, bei der unsere jungen Spieler ihre ersten Schritte im Seniorenbereich machen können. Außerdem haben wir einige Spieler auf der Liste, die nur unregelmäßig die Zeit zum kicken finden. Auch die möchten wir nicht verlieren.“, ergänzt Andre Richter, Sportlicher Leiter von Sterbfritz/Sannerz. 

Auch im Altherrenbereich gehen die Vereine aufeinander zu. Hier bündeln ab der kommenden Spielzeit die SG Breunings/Neuengronau, die SG Sterbfritz, der SV Sannerz und die SG Vollmerz ihre Kräfte.