„Das Ziel war von Anfang an, dass wir Meister werden wollen. So war es klar mit der Mannschaft besprochen“, sagt Gehring. Erst vergangene Saison hat sich die dritte Mannschaft des SVH aufgrund von vielen Spielern im Verein gegründet. „So können alle spielen. Selbst die, die nur einmal oder gar nicht trainieren können“, erläutert der Coach. Dass die Drittvertretung direkt im ersten Jahr die Meisterschaft in der C-Liga Fulda/Rhön feierte, damit hatte kein Verantwortlicher gerechnet. Da der Schritt in die B-Liga für Gehring allerdings zu früh kam, blieb der SVH noch ein weiteres Jahr C-Ligist – mit Erfolg. Drei Spieltage vor Saisonende stand Hofbieber III als Meister zum zweiten Mal in Folge fest. „Dieses Jahr hat uns gutgetan. Wir wollten schauen, ob wir zusammenbleiben und so weiterspielen. Wir sind ein wirklich starker Kader geworden, der durch zwei Meisterschaften gezeigt hat, dass er bereit ist“, sagt Gehring, der vor allem die gute Mischung als Grund für den Erfolg nennt. Neben einigen erfahrenen Spielern gesellen sich viele junge Talente, die ihre ersten Seniorenjahre absolvieren, zum Team dazu. „Wir haben einen sehr guten Zusammenhalt im Team und machen neben dem Fußball sehr viel gemeinsam. Es sind richtige Freundschaften entstanden“, freut sich der Coach.
Ende April beim Verfolger Motten II hatte der SVH die vorzeitige Meisterschaft bereits selbst in der Hand. Zwar spielte Gehrings Team auf Sieg, kamen allerdings nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Vor Ort rechnete der Vorstand nochmal nach und damit war klar: „Durch den direkten Vergleich hat uns das Remis gereicht“, erklärte Gehring, der beim Spitzenspiel alles andere als C-Liga-Niveau sah. „Das war ein sehr gutes B-Liga-Spiel. Das sieht man anhand der wenigen Tore“. Nach der Meisterschaft traf sich das Team bei einem Spieler, der selbst nicht gegen Motten dabei sein konnte, zuhause, um nochmal richtig zu feiern. Da der SVH selbst kein Heimspiel mehr hat, wird am letzten Spieltag der C-Liga im Derby bei der SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach III noch ordentlich gefeiert. „Dort bekommen wir auch die Urkunde überreicht“, so Gehring.
