Zunächst bleibt aber wohl alles so, wie gehabt, sagt Zink: Größere Veränderungen im Spielbetrieb sollen ein Jahr im Voraus angemeldet werden, besonders, wenn es kreisübergreifend Mannschaften betrifft. Darauf wurden die Vereinsvertreter auch von höchster Stelle hingewiesen: Der stellvertretende Verbandsfußballwart Matthias Schmelz (Niestetal) war bei der Sitzung in Michelsrombach anwesend, ebenso Fuldas Regionalbeauftragter Rainer Schmidt (Friedewald).
Die Besprechung selbst wurde gut angenommen, freute sich Zink. Gut 50 Vereinsvertreter waren anwesend. Gesprochen wurde unter anderem über das Kreisliga-Modell, das Büdingen beispielsweise spielt. Dort ist die A-Klasse in zwei Gruppen nach regionalen Aspekten eingeteilt, nach einer Halbserie wird ähnlich wie hierzulande während Corona in Auf- und Abstiegsrunde gespielt. Erfahrungen damit hatte Jürgen Radeck, langjähriger Verbandsfußballwart, der in Büdingen weiterhin im Kreisfußballausschuss Mitglied ist, preisgegeben.
Von einigen Vereinen aus der B-Liga Hünfeld sei erwähnt worden, dass ihnen die Liga mit 15 Teams zu groß wäre, respektive die dadurch entstehende Spielanzahl. Die B-Liga Lauterbach hat hingegen nur zehn Teams. Ob sich daran etwas ändert, bleibt ohnehin abzuwarten, wenn die Meldungen für die neue Saison Anfang/Mitte Juni vorliegen, so Zink. Bei der einen oder anderen zweiten oder dritten Mannschaft sei unsicher, ob sie wieder meldet. Weiterhin wurde bekannt, dass Kreisoberliga-Schlusslicht Michelsrombach/Rudolphshan einen freiwilligen Rückzug in die B-Liga beantragt hatte – und damit die Klasse weiter aufstockt, zumal nicht alle Topteams aufsteigen dürfen oder wollen.
„Es hängt eins am anderen“, so Zink, der das Schiedsrichter-Soll anführt, das sich beispielsweise pro Mannschaftsmeldung erhöht, während einige Vereine ohnehin schon Probleme haben, dass ihre Unparteiischen genug Spiele pfeifen.
Für die neue Saison 2025/26, so viel ist zumindest nach der Besprechung am Mittwochabend klar, werden sich A- und B-Ligen in Lauterbach/Hünfeld kaum verändern. Aber von einigen Vereinen sei Zuspruch für die Idee gekommen, in den nächsten Jahren die Kreisoberligen in Fulda von drei auf zwei zu reduzieren. „Damit könnten die A-Liga gestärkt werden“, so Zink. Dafür müsste die Region mitspielen, doch dem Kreis Lauterbach/Hünfeld zumindest war wichtig, die Vereine mit ins Boot und sich ein Meinungsbild einzuholen, erklärte der Kreisfußballwart.
