Lokales FD 12.05.2025

Bogenschießen auf Schloss Fasanerie: Spannende Parcours – Fotos

Eichenzell (pn) – Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich Bogenschützen aller Alters- und Leistungsklassen auf dem Gelände von Schloss Fasanerie am gesamten Wochenende messen. Nach dem traditionellen und fürstlichen Bogensportturnier am Samstag, welches auf dem öffentlich zugänglichen Gelände von Schloss Fasanerie stattfand, folgte am Sonntag das Ligaturnier des Deutschen Feldbogenverbandes im angrenzenden Wildpark.

Foto: Paula Nöllenheidt.

Das fürstliche Bogensportturnier hatte rund 180 Teilnehmende, die jeweils einen Parcours mit 30 Zielen – zehn Scheibenziele und 20 3D-Tierattrapen – meisterten. Dabei konnten an jeder Station höchstens 20 Punkte erreicht werden. „Die höchstmögliche Punktzahl von 600 Punkten wurde von einem Teilnehmer mit 599 nur um einen Punkt verfehlt, das ist ein erstaunliches Ergebnis“, erklärte Dieter Jung vom Verein „Bogenschützen der Rhön“. Die Teilnehmenden seien in die Kategorien Kinder bis zwölf Jahre, Junioren bis 16 Jahre und Erwachsene unterteilt gewesen und würden auch entsprechend ihrer Bogenstilart klassifiziert: Compundbögen mit und ohne Visier, traditionelle Recurvebögen, Blankbögen, Langbögen, Primitivbögen und Reiterbögen. Aber auch Besucherinnen und Besucher durften hier ihre Fähigkeiten in Schnupperkursen testen.

Auch am Sonntag freuten sich die Veranstalter über zahlreiche Teilnehmende und beste Stimmung: Das Ligaturnier des Deutschen Feldbogenverbandes bot den rund 100 Teilnehmenden aller Altersklassen die Möglichkeit, sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Dabei gab es 28 reine 3D Ziele, auf welche die Schützen aus einer Entfernung von maximal 54 Metern zielen mussten. In Kleingruppen waren die Teilnehmenden rund 280 Minuten auf einer der größten Anlagen Deutschlands unterwegs und unterstützen sich gegenseitig tatkräftig: „Bogenschützen sind wie eine große Familie“, betonte Jung. So würden sich die Schützen gegenseitig Tipps geben und trotz der direkten Konkurrenz stets füreinander freuen. „Solche Turniere sind Tage voller Einsatz und auch Leidenschaft, da sie nie ohne die engagierten Helferinnen und Helfer möglich sind“, erklärte er. Der Wildpark von Schloss Fasanerie biete auf seinen 700.000 Quadratmetern ideale Möglichkeiten, besonders wegen der Mauer, die das gesamte Gebiet eingrenze. Dadurch, dass die Ziele sich im Wald befinden, konnten neben den Attrappen auch echte Tiere hautnah erlebt werden – auf die wurde aber selbstverständlich nicht geschossen.

Bogensport im Wildpark von Schloss Fasanerie. Fotos: Paula Nöllenheidt.