Der „Aufstieg“ war so oder so fix – die Ransbacher schließen sich bekanntlich zur neuen Saison der SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain an und fusionieren mit dem A-Ligisten zur SG Kuppenrhön. Doch die Meisterschaft im ersten und nun einzigen wieder eigenständigen Jahr nach der Auflösung der FSG Hohenroda zu feiern, setzte der Saison nun noch die Krone auf.
Während der Feierlichkeiten zollte Ransbachs Rene Hofmann aber zunächst dem Gegner Respekt, der mit 16 Toren abgeschossen wurde: „Sie hatten nur elf Spieler, haben aber auf das Neunerfeld verzichtet, weil sie das wohl die ganze Saison noch nicht angemeldet hatten“, so Hofmann: „Hut ab davor, dass sie hergekommen sind und so gespielt haben“. Die Meisterschaft war dann jedoch nur noch Formsache, zur Halbzeit waren fünf Treffer gefallen, im zweiten Durchgang waren es dann elf – davon acht zwischen der 68. und 83. Minute. „Das ist auch absolut verdient, dass wir das Ding gezogen haben“, freute sich Hofmann: Mit 25 Siegen, zwei Remis und nur einer Niederlage (gegen den direkten Verfolger Wölfershausen vor zwei Wochen) feierte Ransbach den Titel und landete damit auch vor Lokalrivale VfL Mansbach, der dafür in die Relegation dürfte - offenbar aber verzichtet.
