Von Beginn an machten die Gastgeberinnen klar, dass nur ein Team den Platz als Sieger verlassen sollte, allen voran Lucija Kelava: Hessen Kassel bekam Kelava einfach nicht unter Kontrolle, die Spielerin konnte schalten und walten, wie sie wollte. Vier Tore in 28 Minuten, insgesamt sechs der sieben Tore – die Spielführerin war schlichtweg nicht aufzuhalten. „Aber auch insgesamt hat man den Unterschied auf dem Platz gesehen“, erklärte MSG-Trainerin Nina Back: „Kassel hatte aber auch keine Auswechselspielerinnen, das muss man auch dazu sagen. Dennoch war das ein absolut verdienter Sieg.“ Vor allem in der ersten Halbzeit habe ihre Mannschaft überzeugt, nach einer Umstellung in der Pause begann der zweite Durchgang dann eher schleppend. „Dann haben wir im Laufe der zweiten Halbzeit aber nochmal umgestellt. Das hat dann wieder besser funktioniert, dann sind auch noch die anderen beiden Tore gefallen“, analysierte Back. Kelava stellte mit ihren Toren fünf und sechs auf 7:0, Paulina Rumpf war ansonsten die einzige MSG-Spielerin, die sich beim Schützenfest noch in die Torschützinnenliste eintragen konnte.
Gläserzell/Pilgerzell: Erlebach; Hofmann, Herzig, Rumpf, Dingiludi, Hohmann, Back, Huggins, Gruner, Kelava – Diemer.
Tore: 1:0 Lucija Kelava (5.), 2:0 Paulina Rumpf (11.), 3:0 Lucija Kelava (13.), 4:0 Lucija Kelava (18.), 5:0 Lucija Kelava (33.), 6:0 Lucija Kelava (69.), 7:0 Lucija Kelava (73.)
Zuschauer: 70.
