Seit diesem Schuljahr wird die integrative Grundschule zweizügig betrieben – statt einer Klasse pro Stufe werden nun zwei gleichzeitig unterrichtet. Grund dafür ist die gestiegene Nachfrage nach dem Angebot der Antonius von Padua Schule, so Schulleiterin Lysann Elze-Gischel. Um dieser entgegenzukommen, wird ein Erweiterungsbau, der dem Bestandsgebäude genau gespiegelt ist, errichtet. Die Arbeiten sollen bis zum Juli 2026 abgeschlossen werden. Insgesamt 120 Kinder sollen dann unterrichtet werden können.
Um den Startschuss für dieses Bauprojekt angemessen zu feiern, hatte antonius zahlreiche Menschen eingeladen. „Ich glaube so viele Gäste hatten wir hier noch nie“, freute sich Elze-Gischel, die gemeinsam mit einigen Schülern die Gäste willkommen hieß. Unter den Begrüßten waren neben Kultusminister Schwarz, unter anderem auch Bürgermeister Dag Wehner, Landtagsabgeordneter Thomas Hering, antonius-Aufsichtsratsvorsitzender Rainer Sippel, Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb, Hochschulpräsident Karim Khakzar, Bürgermeister a.D. Gerhard Möller und vor allem Steffen und Kordelika Strauss, deren Familie sich bereit erklärt hat, die Kosten für den Erweiterungsbau zu tragen.
Auch Kultusminister Schwarz dankte der Unternehmerfamilie für ihr großartiges Engagement zur „Förderung von Bildung in Hessen“. Mindestens genauso begeistert war der Minister aber vom Schulkonzept der Antonius von Padua Schule. „Ihr habt hier eine ganz tolle Schulentwicklung“, lobte er und fügte hinzu: „Mir als Bildungsminister ist es wichtig, dass jedes Kind die besten Chancen bekommt.“ Teilhabe, Miteinander, soziales Engagement würden an dieser Grundschule vermittelt. „Bildung ist mehr als nur die Vermittlung von Wissen“, betonte Schwarz: „Es geht auch um die Persönlichkeitsentwicklung.“
Bürgermeister Wehner stellte die Grundschule als einen „ganz besonderen Ort in Fulda“ dar. „Hier wird Vielfalt und Miteinander gelebt“, fügte er an und wünschte zum Abschluss seiner Grußworte: „Möge die Schule auch weiterhin ein Ort sein, an dem Lernen Freude macht, an dem Vielfalt und Miteinander gelebt wird.“
Strauss dankte für die lobenden Worte der Anwesenden und erklärte, dass die Investition in soziale Projekte und Kinder bereits seit vielen Jahrzehnten zur Tradition seiner Familie gehöre. „Den ersten Kontakt mit antonius hatte meine Oma“, führte er an und fügte dann hinzu: „Wir freuen uns, dass über die Jahre so eine tolle Freundschaft entstanden ist.“ Weiter lobte er die Leistung des Teams der Antonius von Padua-Schule und betonte: „Geld zur Verfügung zu stellen, ist eine Sache. Aus dem Geld etwas zu machen, ist eine ganz andere. Ihr leistet hier Großartiges.“
Der Höhepunkt des Programms war die Start-„Sprengung“ durch den Kultusminister und Steffen Strauss. Gemeinsam drückten sie symbolisch einen Hebel nach unten, wodurch eine Hebebühne nach oben fuhr und ein großes Plakat mit einem umgedichteten Slogan enthüllte. Zuvor hatten die Schüler Tänze und Lieder auf der Bühne präsentiert und den zahlreichen Gästen so ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten.
