Jedes Jahr kommen die Soldaten zusammen, um gemeinsam den Frieden zwischen den Nationen zu zelebrieren, zu beten und sich gegenseitig kennenzulernen. Die Aktion findet im Rahmen der Militärseelsorge statt. „Es geht darum die Freundschaft mit anderen Nationen hochzuhalten, andere Soldaten kennenzulernen, gemeinsam zu beten und dadurch auch den Frieden zu erhalten“, berichtete ein Sprecher des Militärs vor Ort. Im Rahmen der fünftägigen Reise finden verschiedene kirchliche Veranstaltungen statt, an denen die Soldaten teilnehmen können.
Wie die Pressestelle der katholischen Seelsorge berichtet, sei die Wallfahrt aus den Erfahrungen des zweiten Weltkrieges entstanden: „Die ehemaligen Kriegsgegner waren sich nach dem Ende des Krieges bewusst, nie mehr gegeneinander kämpfen zu wollen.“ Die erste internationale Wallfahrt fand 1958 statt. Seitdem seien über die Jahre immer mehr teilnehmende Nationen dazugekommen, heißt es in dem Schreiben der Pressestelle: „Sie sind ein deutliches Signal, dass der Dienst als Soldat immer das Ziel haben muss, Frieden zu wahren, zu erhalten oder herzustellen.“
Mehr zu der Aktion finden Interessierte auf der Webseite der Katholischen Militärseelsorge unter: https://www.katholische-militaerseelsorge.de/glaube-und-seelsorge/internationale-soldatenwallfahrt-nach-lourdes.
