Der Jubiläumsmarathon steht in den Startlöchern und wird, wie seit 1995 üblich, wieder von der LG Fulda ausgerichtet – hundertprozentig ehrenamtlich. „Es ist nicht selbstverständlich, dass es gelingt, so eine Tradition zukunftssicher zu gestalten“, erkannte deshalb auch OB und Schirmherr Wingenfeld an, der seinen Dank an die LG Fulda auch an die zahlreichen Sponsoren richtete, die den Marathon auch in diesem Jahr wieder unterstützen: Dazu zählen traditionell Hubtex, Förstina, die Sparkasse, Fuß und Schuh Breidbach, Orthopädie das Sporthaus Marquardt und natürlich das Autohaus Scheller. „Wir freuen uns, wieder als Sponsor dabei sein zu können und unterstützen gerne Tradition“, sagt beispielsweise Benjamin Scheller, Geschäftsführer des Autohauses. Und für diese Tradition hat sich die LG Fulda, anlässlich des Jubiläums, einiges einfallen lassen. Im Grunde werden beim Fulda-Marathon sechs Disziplinen angeboten. Der Startschuss fällt in diesem Jahr um 10 Uhr mit dem Halbmarathon, anschließend folgen die zehn Kilometer, fünf Kilometer und abschließend die Walker. Um 14 Uhr gehen dann außerdem noch die Grundschüler über zwei Kilometer an den Start, die Schüler der Sekundarstufe I eine Stunde später über 3,8 Kilometer. Wichtig ist, dass es in diesem Jahr keinen Massenstart geben wird, die Teilnehmer stattdessen in Wellen über die verschiedenen Distanzen nacheinander an den Start gehen.
„Es wird in diesem Jahr zwei Schleifen geben, eine Landschaftsschleife und eine Stadtschleife“, erklärt Jürgen Schuck aus dem Organisationsteam der LG Fulda weiter. Die Stadtschleife solle beispielsweise an einigen Sehenswürdigkeiten der Barockstadt vorbeiführen, unter anderem am Stadtschloss und am Fuldaer Dom. Start und Ziel ist im Stadion in der Johannisau, wo anschließend auch zeitnah die Siegerehrungen durchgeführt werden sollen: „Die ersten drei Plätze, sowohl im Einzel als auch im Team, erhalten Urkunden“, erklärt Schunk und führt aus, dass bei der Jubiläumsausgabe auch verstärkt auf die Sicherheit geachtet werden soll: „Wir sorgen dafür, dass keine Zuschauer über die Strecke laufen, die übrigens in diesem Jahr erstmals mittig vermessen wird. So garantieren wir eine präzise Genauigkeit der Strecken bei den verschiedenen Distanzen.“ Dies geschehe mit freundlicher Unterstützung der Stadt Fulda.
Doch nicht nur beim Marathon selbst hat sich die LG Fulda in diesem Jahr selbst übertroffen. So gibt es bereits samstags, also am Tag zuvor, einen Festakt, wie die zweite Vorsitzende der LG Fulda Diana Kaase verkündet: „Die Teilnehmer sollen nicht nur ihre Startnummern abholen, wir holen ihnen auch ein angemessenes Drumherum bieten.“ Dazu gehört neben Speis und Trank beispielsweise musikalische Unterstützung von zwei Orchestern und bei Einbruch der Dunkelheit außerdem ein Feuerwerk. „Man sieht also, es gibt viele gute Gründe für einen Start bei diesem besonderen Marathon“, sagt Oberbürgermeister Wingenfeld abschließend: „Es gibt schließlich nur einen Marathon, der am Fuldaer Dom vorbeiführt.“
